Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Internationale Gebetswoche

Brandenburg 15.-21.01.2018

Das Thema der Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz vom 15.-21.01.2018 ist dieses Jahr: "Als Pilger und Fremde unterwegs".

  • Gesangbuchkreuz
  • Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz

    Über das diesjährige Thema: Als Pilger und Fremde unterwegs.

    Dieses Jahr wird der Vorschlag der spanischen Geschwister der Allianz aufgegriffen. Es geht um Frauen und Männer in der Bibel, die auf dem Weg des Glaubens Vorbild und Mahnung sein wollen. Um das Wort Christus zu verbreiten oder Christus selbst zu folgen, haben diese Leute es in Kauf genommen selbst als Fremde zu leben, so wie auch Christus in seine Welt als Fremder kam.

    Über die Gebetswoche

    Einmal im Jahr steht eine ganze Woche im Zeichen des Gebets. Jedes Jahr mit einem neuem Thema, dass von den Geschwistern aus der ganzen Welt vorgeschlagen wird. Schon seit 1847 wird diese Gebetswoche begannen und in Deutschland findet sie an etwa 1100 Orten statt. Auch in unseren Gemeinden wollen wir mit Themenschwerpunkten diesen Geist fortsetzen.

    Über die Evangelische Allianz

    "Die Evangelische Allianz in Deutschland versteht sich als ein Bund von Menschen, die an Jesus Christus glauben, die verschiedenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gruppen angehören" und die für "die Einheit der Christen, für gemeinsames Beten, für gemeinsames Vertrauen auf Gottes Wort, für gemeinsames Bezeugen des christlichen Glaubens, für gemeinsame Zeitansagen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf der Basis des christlichen Glaubens" stehen. Quelle: Imagebroschüre. DEA. Seite 5.

AKTUELLES

Vortrag
Iran-die islamische Republik und ihre Christen

Bethlehemsgemeinde, Berlin 18.01., 18 Uhr

Ingo Koll, der bis 2016 Pfarrer der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Teheran war, gibt in diesem Vortrag einen Einblick in das Leben der religiösen Minderheiten in der islamischen Republik, mit besonderem Augenmerk auf die Lage der Christen .

  • würfel mit Text - christen im iran
  • Vortrag - Iran - die islamische Republik und ihre Christen

    Bethlehemsgemeinde, Berlin 18.01., 18 Uhr

    Ingo Koll und seine Frau Almut waren von 2009 bis 2016 Pfarrer der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Teheran und hielten auch Gottesdienste in den arabischen Golfstaaten. Ingo Koll gibt in seinem Vortrag einen Einblick in das Leben der religiösen Minderheiten und besonders in die Lage der Christen in der islamischen Republik.

    Termin

    Donnerstag, 18. 01. 2018, 18 Uhr

    Ort

    Gemeindehaus Bethlehemsgemeinde
    Berlin-Neukölln, Richardstr. 97
    (Nähe U-Bahnhof Karl-Marx-Str.)

Losung des Monats

Januar 2018

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.

Deuteronomium 5,14

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2018

    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

    Offenbarung 21,6

  • Bibelkontext: Die Zehn Gebote

    1 Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch heute verkünde; lernt sie, haltet sie und handelt danach. 2 Der HERR, unser Gott, hat am Choreb einen Bund mit uns geschlossen. 3 Nicht mit unseren Vorfahren hat der HERR diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir alle heute hier noch am Leben sind. 4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR aus dem Feuer mit euch gesprochen auf dem Berg. 5 Ich stand damals zwischen dem HERRN und euch, um euch die Worte des HERRN zu verkünden, denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet und seid nicht auf den Berg gestiegen. Und er sprach: 6 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus. 7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 8 Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild von etwas, was oben im Himmel, was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. 9 Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen, 10 der aber Gnade erweist tausenden, bei denen, die mich lieben und meine Gebote halten. 11 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 12 Halte den Sabbattag, und halte ihn heilig, wie der HERR, dein Gott, es dir geboten hat. 13 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun; 14 der siebte Tag aber ist ein Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Da darfst du keinerlei Arbeit tun, weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter oder dein Knecht oder deine Magd oder dein Rind oder dein Esel oder all dein Vieh oder der Fremde bei dir in deinen Toren, damit dein Knecht und deine Magd ruhen können wie du. 15 Und denke daran, dass du Sklave gewesen bist im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit starker Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der HERR, dein Gott, geboten, den Sabbattag zu halten. 16 Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der HERR, dein Gott, es dir geboten hat, damit du lange lebst und es dir gut geht auf dem Boden, den der HERR, dein Gott, dir gibt. 17 Du sollst nicht töten. 18 Und du sollst nicht ehebrechen. 19 Und du sollst nicht stehlen. 20 Und du sollst nicht als falscher Zeuge aussagen gegen deinen Nächsten. 21 Und du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren und sollst nicht verlangen nach dem Haus deines Nächsten, nach seinem Acker oder seinem Knecht oder seiner Magd, nach seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. 22 Diese Worte sprach der HERR auf dem Berg zu eurer ganzen Versammlung, aus dem Feuer, den Wolken und dem Dunkel, mit lauter Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.

    Deuteronomium 5,1-22

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Worte des Monats

Januar 2018

Dieses Mal mit dem Thema: Was bringt uns das neue Kirchenjahr?

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Was bringt uns das neue Kirchenjahr?

    Dieses Mal von Malte Koopmann

    Was bringt uns das neue Kirchenjahr? Abschied oder Anfang? Oder beides? In unserem Pfarrsprengel hat diese Frage in diesem Jahr ein besonderes Gewicht. Denn wir haben Pfarrhaus und Scheune in Hohenbruchverkauft und das dazugehörige Land verpachtet. Darum beginnen wir dieses Kirchenjahr mit einem Auszug. Nicht mit einem Umzug, denn da ist noch nichts, in das wir ziehen könnten. Ja, es gibt Baupläne für ein neues Gemeindehaus, aber bis die umgesetzt werden können, ist noch einiges an Arbeit zu erledigen und Geduld vonnöten, bis die nötigen Genehmigungen von Landeskirche und Bauaufsicht vorliegen. Darum sehen nicht wenige von uns mit Fragen und Sorgen in das neue Jahr. War es wirklich klug, das Pfarrhaus und mit ihm Geborgenheit und Sicherheit aufzugeben? Ist es vielleicht ein Fehler, nur auf Hoffnung hin auszuziehen und alles irgendwo einzulagern? Werden die Ziele, Scheune und Pfarrhaus für das Dorf zu erhalten und den Gemeindehaushalt zu sanieren, erreicht werden können?

    Natürlich kann ich hoffen, dass das Presbyterium in seiner Analyse richtig lag und darum die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Was mir aber immer deutlicher wird: Sicherheit, richtige Entscheidungen zu treffen und das Richtige zu tun, gibt es nicht, gab es noch nie. Eindrücklich wird uns das beispielsweise schon in der alttestamentlichen Geschichte Nehemias erzählt. Nehemia ist ein Nachkomme der 587 vor Christus ins babylonische Exil geführten Juden. Er hat dort als Jude Karriere gemacht. Bei dem persischen König Artaxerxes (er regierte 40 lange Jahre auch über Israel/ Palästina) ist er Mundschenk geworden, zuständig dafür, dass im Königshaus all das auf den Tisch kommt, was nicht nur schmeckt, sondernauch bekömmlich ist. Eine wirkliche Vertrauensstellung. Nun bekommt Nehemia Besuch in der Festung Susa, heute eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt, damals eine Hauptstadt in Persien. Sein Bruder und einige Gefährten kommen den weiten Weg aus Jerusalem (über 1000 km Luftlinie), müssen also einen wichtigen Grund haben. Und sie lassen die Katze aus dem Sack: Es geht ihnen um die Wehrhaftigkeit Jerusalems. Tore, Mauern und viele Häuser sind nur noch Schutt. Ein sichtbares Denkmal für die Schmach der militärischen Kapitulation, aber auch eine Gefahr für die Sicherheit des inzwischen wieder eingeweihten Tempels. Das trifft den Exiljuden Nehemia an einer empfindlichen Stelle. Er findet keine Ruhe mehr. Tagelang leidet er darunter. Wie könnte er so tun, als ginge ihn das nichts an? Mit wem soll er aber reden? Er fürchtet sich vor seinem König! Darum wendet er sich an Gott: Auch wenn der nicht verhindert hat, dass die Israeliten überhaupt erst in dieseLage gekommen ist. Auch wenn Nehemia nicht sicher sein kann, dass seine Sache auch Gottes Sache ist. Nehemia bringt sein Anliegen dennoch im Gebet vor Gott. Er bittet um Mut, mit dem König über die Sache zu sprechen. Und Gott lässt ihn diesen Mut finden. Bei nächst bester Gelegenheit lässt Nehemia den König sehen, wie traurig er gerade ist. Und der König verhält sich nicht wie ein Tyrann, sondern wie ein guter Freund (ein Dienstherr mit seelsorgerlichen Qualitäten- wohl dem, der in seinem Leben so etwas erleben darf). Der König redet nicht nur, er hört, sieht und fragt: Was bedrückt dich? Jetzt kann sich Nehemia seine Idee vom Herzen reden. Er bittet den König um nicht mehr oder weniger als um Unterstützung, Jerusalem wieder zu einer Festung zu machen. Der König weiß, dass das ein politisch riskantes Unternehmen ist. Aber er weiß auch, was ein Freund wert ist und wie man Freundschaften erhält. Und dass leidende Untertanen keine loyalen Untertanen sind. Darum sind König und Königin sich bald einig: Sie lassen ihren Mundschenk ziehen. Und geben ihm all das mit, was er zu einem erfolgreichen Bau dringend nötig hat: Königliche Sendschreiben für Schutz, Bauholz und Steine. Damit zieht Nehemia los und schafft es in der Folge, die Jerusalemer zum Handeln zu überreden: Auf, lasst uns bauen! Und sie bauen...

    Nehemias Geschichte zeigt, wie einen der Mut verlassen kann und wie der durch eine intensive Beziehung zu Gott wieder neu erweckt werden kann. Wie man Schwierigkeiten, vor die man sich gestellt sieht, nicht allein mit sich selbst ausmacht, sondern vor Gott bringt, um dessen Haltung und Hilfe zu erfahren. Niemand kann je sicher sein, was das Leben ihm bringt. Wer aber auf Gottes Hilfe setzt, wird sie erfahren - in Erfolg und Misserfolg. So liegt vor uns also ein gesegnetes neues Kirchenjahr, wenn wir das, was es bringen wird, im Gebet vor Gott bringen und Gottes Hilfe annehmen.

    Pfarrer Malte Koopmann

    Quelle: Gemeindeblatt des Evangelisch-reformierten Pfarrsprengels Brandenburg-Hohenbruch. Dezember 2017 - Februar 2018. Malte Koopmann.

Aspekt des Monats

Januar 2018 - Die Zehn Gebote

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Die Zehn Gebote

    Die Zehn Gebote werden auch Dekalog genannt. Es sind Gebote, die Gott dem Volk Israel kund tat. Moses erhielt von Gott die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai. Zwei leicht verschiedene Fassungen sind davon im Alten Testament überliefert (Vgl. Ex 20,2–17; Dtn 5,6–21).
    Die reformierten Gemeinden halten sich konsequent an das Bilderverbot, das in den Zehn Geboten steht. Aus diesem Grund zählen sie die Gebote am Beginn anders als die Katholiken und Lutheraner. In der Zählung der reformierten Kirche ist das Bilderverbot ein eigenes, das zweite Gebot (wie auch bei den Juden und orthodoxen Christen). Dafür werden am Ende die Begehrungsverbote bei den Reformierten zusammengefasst, während lutherische und katholische Christen das Begehren von Frau, Haus und Gütern anderer als zwei Gebote ansehen.

    Bibelkontext: Die Zehn Gebote nach Exodus

    1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 4 Du sollst dir kein Gottesbild machen noch irgendein Abbild von etwas, was oben im Himmel, was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen, 6 der aber Gnade erweist tausenden, bei denen, die mich lieben und meine Gebote halten. 7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 8 Denke an den Sabbattag und halte ihn heilig. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun; 10 der siebte Tag aber ist ein Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Da darfst du keinerlei Arbeit tun, weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter, dein Knecht oder deine Magd noch dein Vieh oder der Fremde bei dir in deinen Toren. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, dann aber ruhte er am siebten Tag. Darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und ihn geheiligt. 12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst auf dem Boden, den der HERR, dein Gott, dir gibt. 13 Du sollst nicht töten. 14 Du sollst nicht ehebrechen. 15 Du sollst nicht stehlen. 16 Du sollst nicht als falscher Zeuge aussagen gegen deinen Nächsten. 17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren; du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren oder seinen Knecht oder seine Magd oder sein Rind oder seinen Esel oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. 18 Das ganze Volk aber nahm den Donner und die Blitze wahr, den Hörnerschall und den rauchenden Berg: Das Volk nahm es wahr, und sie zitterten und blieben in der Ferne stehen. 19 Und sie sprachen zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören. Gott aber soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben. 20 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht; denn um euch auf die Probe zu stellen, ist Gott gekommen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen stehe, damit ihr nicht sündigt. 21 So blieb das Volk in der Ferne stehen, Mose aber nahte sich dem Wolkendunkel, in dem Gott war.

    Exodus 20, 1-21

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Bibelkontext: Die Zehn Gebote nach Deuteronomium

    1 Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch heute verkünde; lernt sie, haltet sie und handelt danach. 2 Der HERR, unser Gott, hat am Choreb einen Bund mit uns geschlossen. 3 Nicht mit unseren Vorfahren hat der HERR diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir alle heute hier noch am Leben sind. 4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR aus dem Feuer mit euch gesprochen auf dem Berg. 5 Ich stand damals zwischen dem HERRN und euch, um euch die Worte des HERRN zu verkünden, denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet und seid nicht auf den Berg gestiegen. Und er sprach: 6 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus. 7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 8 Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild von etwas, was oben im Himmel, was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. 9 Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen, 10 der aber Gnade erweist tausenden, bei denen, die mich lieben und meine Gebote halten. 11 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 12 Halte den Sabbattag, und halte ihn heilig, wie der HERR, dein Gott, es dir geboten hat. 13 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun; 14 der siebte Tag aber ist ein Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Da darfst du keinerlei Arbeit tun, weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter oder dein Knecht oder deine Magd oder dein Rind oder dein Esel oder all dein Vieh oder der Fremde bei dir in deinen Toren, damit dein Knecht und deine Magd ruhen können wie du. 15 Und denke daran, dass du Sklave gewesen bist im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit starker Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der HERR, dein Gott, geboten, den Sabbattag zu halten. 16 Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der HERR, dein Gott, es dir geboten hat, damit du lange lebst und es dir gut geht auf dem Boden, den der HERR, dein Gott, dir gibt. 17 Du sollst nicht töten. 18 Und du sollst nicht ehebrechen. 19 Und du sollst nicht stehlen. 20 Und du sollst nicht als falscher Zeuge aussagen gegen deinen Nächsten. 21 Und du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren und sollst nicht verlangen nach dem Haus deines Nächsten, nach seinem Acker oder seinem Knecht oder seiner Magd, nach seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. 22 Diese Worte sprach der HERR auf dem Berg zu eurer ganzen Versammlung, aus dem Feuer, den Wolken und dem Dunkel, mit lauter Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.

    Deuteronomium 5, 1-22

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

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