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    Ökumenische Bibelwoche

    Thema: „Bist du es“ - Zugänge zum Matthäus-Evangelium

    Das Zitat der Ökumenischen Bibelwoche 2017 kommt vom Johannes der Täufer, der Jesus aus dem Gefängnis heraus fragt: „Bist du es? Oder müssen wir auf einen anderen warten?“ Diese Frage ist der rote Faden durch die Texte des Matthäusevangeliums, die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Die Bibelwoche folgt dieser Frage, wer Jesus sei, und wer Jesus im Matthäusevangeliums ist, genauso aber wer Jesus für jeden einzelnen ist. Die Bibelwoche lädt den Lesenden zum Entdecken der Bibel in einem neuen Licht ein. Zur Bibelwoche gibt es natürlich auch ein Begleitbuch, dass sie sich bestellen können, welches tiefer in die Texte eintaucht. Oder sie lassen sich in den einzelnen Gemeinden überraschen, was sie sich gemeinsam erarbeiten können.

    Ökumenische Bibelwoche in Schwedt vom 16.-29.01.2017

    Montag, Mittwoch und Freitag treffen wir uns im Gemeindehaus Schwedt, Karl-Marx-Straße 33, um 15.00 Uhr und 19.30 Uhr.

    Ökumenische Bibelwoche in Köpenick vom 15.-19.01.2017

    In Köpenick finden verschiedene ökumenische Gottesdienste statt:
    Sonntag, 15.01., 10.30 Uhr, Stadtkirche, Kirchstrasse 4
    Montag, 16.01., 19 Uhr, Hofkirche, Bahnhofstrasse 9
    Dienstag, 17.01., 19 Uhr, Freikirche STA, Parrisiusstrasse 27
    Mittwoch, 18.01., 19 Uhr, St. Josef, Lindenstrasse 43
    Donnerstag, 19.01., 19 Uhr, Schlosskirchengemeinde, Freiheit 14

    Die Bibelwochentexte sind:

    1. Unter einem guten Stern Mt 2,1-12
    2. Überraschend glücklich Mt 5,3-12
    3. Das Ende des Wartens Mt 11,2-15+25-30
    4. Im Zweifel gehalten Mt 14,22-33
    5. Großzügig beschenkt Mt 18, 23-35
    6. Der Liebe bedürftig Mt 25, 31-46
    7. Hoffnung, die trägt Mt 27,45-54+28,1-10

Losung des Monats

Januar 2017

Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Lukas 5,5

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2017

    Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

    Hesekiel 36,26

  • Bibelkontext: Die Berufung des Petrus

    1 Es geschah aber, während das Volk sich um ihn drängte und das Wort Gottes hörte und er am See Gennesaret stand, 2 dass er zwei Boote am Ufer liegen sah. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen die Netze. 3 Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte die Menge vom Boot aus. 4 Als er aufgehört hatte zu reden, sagte er zu Simon: Fahr hinaus ins Tiefe, und werft eure Netze zum Fang aus! 5 Und Simon entgegnete: Meister, die ganze Nacht hindurch haben wir gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. 6 Das taten sie und fingen eine grosse Menge Fische, ihre Netze aber drohten zu reissen. 7 Da winkten sie den Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und mit ihnen Hand anlegen. Die kamen, und sie machten beide Boote so voll, dass sie beinahe versanken. 8 Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füssen und sagte: Geh weg von mir, Herr, denn ich bin ein sündiger Mensch. 9 Denn er und alle mit ihm erschraken über den Fang, den sie getan hatten; 10 so auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Gefährten waren. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11 Und sie brachten die Boote an Land, liessen alles zurück und folgten ihm.

    Lukas 5,1-11

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Worte des Monats

Januar 2017

Dieses Mal: Um das Abendmahl und die „richtige Lehre“ gibt es seit Jahrhunderten innerkirchlichen Streit. Offiziell ist es bis heute den römisch-katholischen Priestern verboten, Protestanten die Eucharistie zu spenden. Zu groß sind noch die theologischen Gräben.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist – Gedanken zum reformierten Abendmahlsverständnis

    Dieses Mal von Pfarrerin Carolin Springer

    Um das Abendmahl und die „richtige Lehre“ gibt es seit Jahrhunderten innerkirchlichen Streit. Offiziell ist es bis heute den römisch-katholischen Priestern verboten, Protestanten die Eucharistie zu spenden. Zu groß sind noch die theologischen Gräben.


    Für meine Generation ist es heute nur schwer vorstellbar, dass bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein ähnlicher Graben innerprotestantisch verlief. Ganze vier Jahrhunderte lang hatte es zwischen den unterschiedlichen evangelischen Konfessionen nach lutherischer und reformierter Prägung keine Abendmahlsgemeinschaft gegeben. 1957 brachten die Arnoldshainer Abendmahlsthesen eine versöhnliche Perspektive. 1973 wurden Kernformulierungen der Arnoldshainer Thesen in die Leuenberger Konkordie aufgenommen. Mit dieser Lehrübereinkunft reformatorischer Kirchen Europas, wurde Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen den beteiligten lutherischen, reformierten und unierten Kirchen hergestellt.


    Diese Gemeinschaft ist ein hohes Gut, das es zu wahren und zu pflegen gilt. Dazu gehört, dass man sich auch weiterhin mit den Themen beschäftigt, Fragen klärt, im Gespräch bleibt. Und auch in der eigenen konfessionellen Prägung, in der eigenen Gemeinde neben der Feier des Abendmahls, die Abendmahlslehre immer wieder in den Blick nimmt und sich vergewissert, ob wir noch in der Spur sind, ob wir wissen, was wir, warum, wie feiern.


    Was sind meine persönlichen Erfahrungen mit dem Abendmahl? Was tut mir gut? Was wollte ich schon immer wissen? Gibt es andere Formen der Feier? Wozu gibt es Einzel- und Gemeinschaftskelche? Dürfen auch meine Kinder zum Abendmahl? Geht es um das Erinnern oder um die Gemeinschaft? Und wie ist das mit der Realpräsenz? – Diese und ähnliche Fragen können dabei Thema werden.


    Der Systematiker Prof. Dr. Georg Plasger geht der Frage nach, was es mit dem Aspekt des Gedächtnismahles in den reformierten Gemeinden auf sich hat. „Das tut zu meinem Gedächtnis“, heißt es gleich zweimal in den Einsetzungsworten. Das Erinnern, das schon in den biblischen Schriften des Alten und Neuen Testaments eine entscheidende Rolle spielt, bekommt auch in reformierter Abendmahlslehre ein besonderes Gewicht. Allerdings ist diese Form des Erinnerns nicht zu verstehen als schlichter denkmalpflegerischer Umgang mit der Vergangenheit, sondern im Erinnern selbst findet Vergegenwärtigung statt. Es geht um theologisch gedeutete Geschichte. Plasger schreibt:


    „Nur, wenn das Gedenken richtig interpretiert wird, kann es als leitendes Motiv für die Feier des Abendmahls herhalten: Wir werden hineingenommen in die Geschichte Gottes. Dann ist Gott im Abendmahl auch präsent. Gedenken beim Abendmahl heißt: Wir bekennen uns dazu, dass wir hinein genommen sind in die Geschichte Gottes mit den Menschen.“


    Jesu Kreuzestod ist kein Ereignis der Vergangenheit, sondern ist auch für mich heute geschehen und relevant. Ich bin Teil der Geschichte Gottes. Davon erzählen die biblischen Texte, in die ich mich mit hineinbegeben kann, mit meiner Geschichte ins Gespräch bringe, mich entdecke und Gott erlebe. Gott ist präsent – eben auch im Abendmahl. Hörbar im Wort, erlebbar in der Gemeinschaft, sichtbar in meinem Leben und manchmal sogar schmeckbar, wie es in Psalm 34 heißt: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.“

    Quelle: Gemeindeblatt der Evangelisch- reformierten Bethlehemsgemeinde. August–September 2016. Carolin Springer.


    Als kleinen Appetithappen empfielt ihnen Pfarrerin Springer den Text von Prof. Dr. Georg Plasger auf reformiert-info.de

 

Aspekt des Monats

 

Januar 2017

 

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Wikipedia
  • Musée virtuel
  • Farel, Guillaume (1489–1565)

     

    „Guillaume Farel war Reformator in der Schweiz. Er verfasste 1537 das Genfer Bekenntnis.

     

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

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