Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Musikalische Vesper
Bach im Klang der Gitarre

Friedrichstadtkirche, Berlin 18.02., 16 Uhr

Reinhard Zalewski spielt auf der Gitarre Lautenwerke von Johann Sebastian Bach. Dazu Lesungen. Eintritt frei.

  • Gitarrenhals
  • Musikalische Vesper
    Bach im Klang der Gitarre

    Berlin, Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 18.02.18, 16 Uhr

    Reinhard Zalewski interpretiert die sogenannten Lautenwerke Johann Sebastian Bachs. Eintritt frei.

AKTUELLES

Veranstaltung
Der Weltgebetstag 2018

Freitag, 02.03., verschiedene Orte - Link zum Kalender

Der Weltgebetstag der Frauen ist ein immer am ersten Freitag im März weltweit mit vielen Gottesdiensten gefeierter Tag. Thema in diesem Jahr ist „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ Das Schwerpunktland des Weltgebetstags 2018 ist Surinam

  • Gefaltete Hände zum Gebet
  • Veranstaltung - Der Weltgebetstag der Frauen 2018

    Freitag, 02.03., Verschiedene Orte- Link zum Kalender

    Das Projekt "Weltgebetstag der Frauen"

    Der alljährliche Weltgebetstag der Frauen ist eine Basisbewegung christlicher Frauen und wird immer am ersten Freitag im März weltweit mit vielen Gottesdiensten gefeierter Tag. Themenvorschläge für Gottesdienste und Veranstaltungen werden jährlich von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Der Weltgebetstag ist eine breitangelegtesökumenisches Projekt in dem sich Frauen als Mitglieder aus unterschiedlichen christlichen Kirchen engagieren.
    Thema in diesem Jahr ist "Was ist denn fair?" Das Schwerpunktland des Weltgebetstags 2017 sind die Philippinen.

    Surinam

    Das ist das kleinste Land Südamerikas und eigentlich nie in den Schlagzeilen der Welt, dass viele Menschen nicht einmal wissen, dass es dieses Land überhaupt gibt. Surinam ist nur halb so groß wie Deutschland. Es hat eine interessante kulturelle Mischung. Es vereint afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Surinam ist ein Land im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Das subtropische Klima lässt eine vielfältige Flora und Fauna erblühen, denen es an Varianz und Schönheit nicht mangelt. In den unberührten Teilen Surinams leben Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen. Es gibt über 1.000 verschiedene Arten von Bäumen. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, und ist ethnisch ein wahrer Schmelztigel. Die Wirtschaft des Landes ist aber extrem abhängig vom Export den Rohstoffen Gold und Öl. Der massive Rohstoffabbau zerstört die einzigartige Natur Surinams und gleichzeitig fehlt es an Ideen für Alternativen und eine nachhaltige Gesellschaftsplitik. Dieses Ungleichgewicht trifft vor allem die Frauen und Mädchen. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet jeden die Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Mit dem Thema der Liturgie „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ laden die surinamischer Christinnen Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche ein sie kennenzulernen.

    Spenden

    In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher/innen in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

AKTUELLES

Interkultureller Mittagstisch - Begegnungen mit der Presbyterianisch-iranischen Gemeinde

Bethlehemsgemeinde, Berlin 04.03. bis 25.03.

Schon seit Jahren teilen sich das heutige Kirchengebäude in Berlin Neukölln, die Gemeinde der evangelisch reformierten Bethlehemsgemeinde und die Presbyterianisch-iranische Gemeinde. Der interkulturelle Mittagstisch soll als geistiger und geistlicher Austausch verstanden werden. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

  • würfel mit Text - christen im iran
  • Interkultureller Mittagstisch
    Begegnungen mit der Presbyterianisch-iranischen Gemeinde

    Bethlehemsgemeinde, Berlin 04.03. bis 25.03.

    Schon seit Jahren teilen sich das heutige Kirchengebäude in Berlin Neukölln, die Gemeinde der evangelisch reformierten Bethlehemsgemeinde und die Presbyterianisch-iranische Gemeinde. Über die Jahre kamen sich beide Gemeinden näher und es entstehen Freundschaften. Bei gemeinsamen Festen und Veranstaltungen konnten sich beide Kulturen besser kennenlernen und voneinander lernen. Um diese Tradition weiter auszubauen und aus dem Nebeneinander der Gemeinden verstärkt ein Miteinander zu schaffen findet im März ein Projekt statt. Der interkulturelle Mittagstisch soll als geistiger und geistlicher Austausch verstanden werden. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

    Termine

    Sonntag, 4. März: 13.30-16.00 Uhr deutscher Mittagstisch 16 Uhr iranischer Gottesdienst
    Sonntag, 11. März: 10 Uhr deutscher Gottesdienst 11.00-13.30 Uhr iranischer Mittagstisch
    Sonntag, 18. März: 13.30-16.00 Uhr deutscher Mittagstisch 16 Uhr iranischer Gottesdienst
    Sonntag, 25. März: 10 Uhr deutscher Gottesdienst 11.00-13.30 Uhr iranischer Mittagstisch

    Ort

    Gemeindehaus Bethlehemsgemeinde
    Berlin-Neukölln, Richardstr. 97
    (Nähe U-Bahnhof Karl-Marx-Str.)

AKTUELLES

Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

Brandenburg, Gemeindehaus, 18.04., 18.30 Uhr

Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

  • Kaffetasse mit Sofa
  • Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

    Brandenburg, Gemeindehaus

    Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

    "Erzählcafé – das sagt mir nichts, werden vielleicht viele von Ihnen denken. Verwunderlich ist das nicht, denn die Brandenburger Gemeinde lud erstmals im Dezember zu diesem neuen Veranstaltungsformat ein. Brandenburger und Nicht-Brandenburger, Gemeindeglied oder nicht, Jung oder „nicht mehr ganz so jung“, Nähe zur Kirche oder nicht – jeder ist herzlich willkommen. Zuhören, erzählen, ein Glas Bier oder Wein genießen (oder zwei oder drei...) – künftig öffnet das Erzählcafé in der Ritterstraße einmal im Quartal seine Pforten. Zwar ist das Gemeindehaus kein Kaffeehaus, aber lockere Café-Stimmung lässt sich zaubern. Fehlen nur noch etwas Phantasie und ein spannendes Thema."

    Sabine Dörr

    Ort und Zeit

    Termin des nächsten Erzählcafés ist der 18. April, ab 18:30 Uhr in Brandenburg, Gemeindehaus, Ritterstraße 94

Losung des Monats

Februar 2018

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

Deuteronomium 30,14

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2018

    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

    Offenbarung 21,6

  • Bibelkontext: Trost und Mahnung

    1 Wenn einst all dies über dich kommt, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann nimm es dir zu Herzen bei all den Nationen, unter die der HERR, dein Gott, dich versprengt hat, 2 und kehre zurück zum HERRN, deinem Gott, und höre auf seine Stimme, ganz wie ich es dir heute gebiete, du mit deinen Kindern, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. 3 Dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich deiner erbarmen und dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat. 4 Wenn deine Versprengten auch am Ende des Himmels wären, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen, 5 und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Vorfahren besessen haben, und du wirst es in Besitz nehmen, und er wird dich glücklicher und zahlreicher machen als deine Vorfahren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, so dass du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, um deines Lebens willen. 7 Und all diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde und auf deine Hasser legen, die dich verfolgt haben. 8 Du aber wirst zurückkehren und auf die Stimme des HERRN hören und nach all seinen Geboten handeln, die ich dir heute gebe. 9 Und im Überfluss wird der HERR, dein Gott, dir den Ertrag all deiner Arbeit geben, die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Viehs, die Frucht deines Bodens, denn der HERR wird wieder Freude an dir haben und dir Gutes tun, wie er an deinen Vorfahren seine Freude hatte, 10 weil du auf das Wort des HERRN, deines Gottes, hörst und seine Gebote und Satzungen hältst, die in diesem Buch der Weisung geschrieben stehen, weil du zum HERRN, deinem Gott, zurückkehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele. 11 Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebe, ist nicht zu schwer für dich und nicht zu fern. 12 Es ist nicht im Himmel, so dass du sagen müsstest: Wer steigt für uns in den Himmel hinauf und holt es uns und verkündet es uns, damit wir danach handeln können? 13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so dass du sagen müsstest: Wer fährt für uns über das Meer und holt es uns und verkündet es uns, damit wir danach handeln können? 14 Sondern nahe ist dir das Wort, in deinem Mund und in deinem Herzen, so dass du danach handeln kannst. 15 Sieh, ich habe dir heute das Leben und das Glück vorgelegt, den Tod und das Unglück. 16 Ich gebiete dir heute, den HERRN, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu gehen und seine Gebote und Satzungen und Rechte zu halten. Dann wirst du leben und dich mehren, und der HERR, dein Gott, wird dich segnen in dem Land, in das du ziehst, um es in Besitz zu nehmen. 17 Wenn aber dein Herz sich abwendet und du nicht hörst, sondern du dich verführen lässt und dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst - 18 ich habe euch heute angekündigt, dass ihr dann zugrunde gehen und nicht lange leben werdet auf dem Boden, auf den du über den Jordan ziehst, um ihn in Besitz zu nehmen. 19 Ich rufe heute den Himmel und die Erde an als Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch; erwähle nun das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen, 20 und liebe den HERRN, deinen Gott, höre auf seine Stimme und halte dich an ihn - das ist dein Leben und dein hohes Alter -, damit du in dem Land wohnen bleibst, das der HERR deinen Vorfahren, Abraham, Isaak und Jakob, zu geben geschworen hat.

    Deuteronomium 30,1-20

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Rätsel des Monats

Februar 2017

Um welche Bibelstelle handelt es sich: Arroganter Teenager reicher Eltern verprasst Erbteil und muss danach auf Agrareinrichtung mit Massentierhaltung für Niedrigstlohn arbeiten. Nach persönlichen Erkenntnisgewinn kehrt er zu seiner Familie zurück und erfährt unerwartetes Happy-End.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Lesen Sie das Evangelium des Lukas. Dort findet sich die Lösung. Es ist eine ganz bekannte Geschichte, die von zwei Brüdern und einen Vater handelt.

  • Lösung

    Die Geschichte vom verlorenen Sohn

    Lukas 15, 11-32

    11 Und er sprach: Ein Mann hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zusteht. Da teilte er alles, was er hatte, unter ihnen. 13 Wenige Tage danach machte der jüngere Sohn alles zu Geld und zog in ein fernes Land. Dort lebte er in Saus und Braus und verschleuderte sein Vermögen. 14 Als er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine schwere Hungersnot über jenes Land, und er geriet in Not. 15 Da ging er und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Felder, die Schweine zu hüten. 16 Und er wäre zufrieden gewesen, sich den Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Schweine frassen, doch niemand gab ihm davon. 17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot in Hülle und Fülle, ich aber komme hier vor Hunger um. 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19 Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen; stelle mich wie einen deiner Tagelöhner. 20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Er war noch weit weg, da sah ihn sein Vater schon und fühlte Mitleid, und er eilte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21 Der Sohn aber sagte zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen. 22 Da sagte der Vater zu seinen Knechten: Schnell, bringt das beste Gewand und zieht es ihm an! Und gebt ihm einen Ring an die Hand und Schuhe für die Füsse. 23 Holt das Mastkalb, schlachtet es, und wir wollen essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an zu feiern. 25 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz. 26 Und er rief einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was das sei. 27 Der sagte zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. 28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm zu. 29 Er aber entgegnete seinem Vater: All die Jahre diene ich dir nun, und nie habe ich ein Gebot von dir übertreten. Doch mir hast du nie einen Ziegenbock gegeben, dass ich mit meinen Freunden hätte feiern können. 30 Aber nun, da dein Sohn heimgekommen ist, der da, der dein Vermögen mit Huren verprasst hat, hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. 31 Er aber sagte zu ihm: Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. 32 Feiern muss man jetzt und sich freuen, denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.


    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

Worte des Monats

Februar 2018

Wörter und die Sprache als Impuls unserer Zivilisierung. Jürgen Kaiser über das 5. Buch Mose.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Wörter und die Sprache als Impuls unserer Zivilisierung.

    Dieses Mal von Jürgen Kaiser

    Reden, reden, reden. Eltern und Lehrer, Pfarrer und Politiker, Fußballtrainer und Psychologen haben nur ihre Worte, um auf Kinder, Schüler, Gemeindemitglieder, Wähler, Fußballspieler und Gestresste, Verängstigte und Traurige einzuwirken. Wenn wir andere Menschen motivieren wollen, dann haben wir nichts anderes zur Verfügung als die Wörter und die Sprache. Nur indem wir auf sie einreden, sie bitten, mahnen, überzeugen, argumentieren, werben, im äußersten Fall auch drohen - können wir andere dazu bewegen, etwas in unserem Sinne zu tun. Die Kunst, allein mit Woren zu motivieren, nennt man Rhetorik. Die Worte so wählen und setzen, dass sie zu Herzen gehen.

    Reden, reden, reden. Hauen und Schlagen, Prügeln und Treten sind tabu. Physische Gewalt darf man nicht mehr einsetzen, um sich einen anderen gefügig zu machen. Selbst die Träger des staatlichen Gewaltmonopols, Polizisten etwa, dürfen nicht handgreiflich werden, sondern sind angehalten, mit Worten deeskalierend zu wirken. Eine Ansprache halten, nennt man das auch bei der Polizei. Nur wenn ihre Worte das Herz der Angesprochenen nicht erreichen, dürfen Polizisten Gewaltmaßnahmen ergreifen, um größere Gefahren zu verhindern. Aber nur sie. Eltern, Lehrer, Pfarrer und Politiker dürfen solchen „Nachdruck“ nicht anwenden. Wenn ihre Worte das Herz der Angesprochenen nicht erreichen und wirkungslos bleiben, dann müssen sie andere Worte finden und die Ansprache ändern.

    All dies ist das Ergebnis eines langen Zivilisationsprozesses, der noch nicht zu Ende ist. Die Menschheit zivilisiert sich, indem sie Gewalt eindämmt, sie ordnet und kontrolliert. Zivilisierung bedeutet, der verbalen Sprache den Vorzug zu geben vor der Sprache der Gewalt. Und seit den „68ern“ sind wir auch sensibel für eine gewaltfreie Sprache, die den anderen nicht einschüchtert, sondern ihm die Freiheit lässt.

    Ich überlege, ob das Alte Testament, insbesondere das fünfte Mosebuch, nicht einen entscheidenden Impuls zu diesem Teil unserer Zivilisierung beigesteuert hat. Deutlich gewinnt dort die Überzeugung Gestalt, dass Gott durch sein Wort herrscht. Gott wirkt auf Menschen ein, indem er ihnen seine Worte ins Herz legt. Er hat Mose seine Satzungen, Regeln, Gebote, Verheißungen gegeben - in verständlicher Form, so dass man die Worte beherzigen kann. Keine göttliche Geheimsprache, keine dunklen Orakel, die nur Eingeweihte zu deuten wissen, sondern eine Sprache, die jeder versteht. Das Gebot „ist nicht zu schwer für dich und nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, so dass du sagen müsstest: Wer steigt für uns in den Himmel hinauf und holt es uns und verkündet es uns, damit wir danach handeln können? Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so dass du sagen müsstest: Wer fährt für uns über das Meer und holt es uns und verkündet es uns, damit wir danach handeln können?“ (5. Mose 30,11-13)

    Der Gott Israels als Schöpfer und Initiator der Zivilisierung. Ein Gott, der redet, der bittet, mahnt, gebietet, tröstet, lehrt und verspricht. Sonst ist im Alten Testament auch zu lesen, dass Gott unmittelbar und handgreiflich auf die Geschehnisse einwirkt. Aber das 5. Mosebuch stellt uns Gott weniger als Kriegsherr denn als einen Rhetoriker vor. Diese Sicht ist im Laufe der Deutungsgeschichte die vor- herrschende geworden. Gott sei Dank! Reden, reden, reden. Es bleibt Gott und uns nichts anderes übrig. Und das ist gut so!

    Pfarrer Jürgen Kaiser

    Quelle: Die Hugenottenkirche. Februar 2018. Pfarrer Jürgen Kaiser.

Aspekt des Monats

Februar 2018 - Serie Pflanzen in der Bibel
Der Olivenbaum

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Serie Pflanzen in der Bibel - Der Olivenbaum (olea europaea)

    Der Ölbaum ist einer der bedeutungsvollsten und symbolträchtigsten Pflanzen in der Bibel. Er ist wohl einer der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Seine Frucht und das Öl, das daraus gewonnen wird ist ein kultureller Bestandteil dieser Zeit und essentielles Produkt der Menschen. Auch die symbolische Bedeutung des Zweiges der Frucht, der Ölbaumzweig, ist bis heute im kulturellen Gedächtnis erhalten, da es Frieden und neues Leben bedeutet, wie es in der Genesis und der Flut zum ersten Mal zum Ausdruck kommt.

    11 Und die Taube kam um die Abendzeit zu ihm zurück, und sieh da, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da wusste Noah, dass sich das Wasser von der Erde verlaufen hatte. 12 Hierauf wartete er noch weitere sieben Tage, dann liess er die Taube hinaus, und sie kehrte nicht mehr zu ihm zurück.

    Genesis 8, 11-12

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Im 5. Buch Mose, in den "Geboten der Menschlichkeit" wird dieser immergrünen Baum bildhaft verglichen mit der Rechtschaffenheit des Einzelnen. Gebote der Menschlichkeit

    20 Wenn du deinen Ölbaum abklopfst, sollst du danach nicht die Zweige absuchen; dem Fremden, der Waise und der Witwe soll es gehören. 21 Wenn du in deinem Weinberg Lese hältst, sollst du keine Nachlese halten. Dem Fremden, der Waise und der Witwe soll es gehören. 22 Und du sollst daran denken, dass du Sklave gewesen bist in Ägypten; darum gebiete ich dir, dass du so handelst.

    Deuteronium 24, 20-24

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Das Öl für das Licht, gewonnen aus der Frucht des Olivenbaumes, sollte eine besonderen Reinheitsgrad haben, und wurde zur Ehre des Herrn als Brennstoff für die Lampen verwendet, die vor dem Tempel stehen sollten.

    20 Du aber gebiete den Israeliten, dass sie dir reines, gestossenes Olivenöl bringen für das Licht, damit man ständig eine Lampe aufstellen kann. 21 Im Zelt der Begegnung, ausserhalb des Vorhangs, der vor dem Zeugnis ist, sollen Aaron und seine Söhne sie bereitstellen, damit sie vom Abend bis zum Morgen vor dem HERRN brennt, als ewige Ordnung bei den Israeliten von Generation zu Generation.

    Exodus 27, 20-22

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Der Ölbaum, respektive der Berg auf denen diese stehen und der Garten am Fuß dieses Berges, spielen in zentralen Stationen im Leben Jesu eine wichtige Rolle. So zog Jesus vom Ölberg aus in Jerusalem ein (Lukas 19,28–40). Hier hielt er seine Endzeitrede (Markus 13,3-37), hier wurde er im Garten Gethsemane, der nach einer ehmaligen Ölpresse benannt ist, von der jüdischen Tempelpolizei verhaftet und zur Verurteilung durch den Hohen Rat und Pilatus abgeführt (Markus 1426-52). Schließlich fuhr er von Ölberg in nach seiner Auferstehung den Himmel auf (Lukas 24,40).

    In der katholischen Kirche findet das Ölivenöl bei der Spendung der Sakramente, Taufe, Firumg, Priesterweihe, Krankensalbung auch heute noch Verwendung.

    Links

    Wikipedia - Der Olivenbaum
    Bibelgarten - Der Olivenbaum
    Bibelwerk - Olivenbaum

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

    Bitte hier klicken!

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