Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Konzert - Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen

Sonntag, 06.08., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

Gertrud Günther (Sopran) und Reinhard Glende (Cembalo) spielen Werke von Georg Philipp Telemann mit Werken von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.

  • Notenblatt
  • Konzert - Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen

    Sonntag, 06.08., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

    Telemann hat in seinem für die damalige Zeit langen Leben eine Vielzahl von Werken geschaffen. Dabei bewegt er sich mühelos in verschiedenen Stilen. Neben vielen Kantaten zu den Sonntagen des Kirchenjahres entstanden u.a. die sogenannten Moralischen Kantaten sowie Generalbasslieder mit teils sehr heiterem Inhalt. Aus diesen Zyklen werden in diesem Programm Auszüge zu hören sein, sowie Werke von Bach und Händel, denn Telemann ist zwischen diesen beiden, die sich selbst nie begegnet sind, in gewisser Weise ein Bindeglied.

    Am Ausgang bitten wir um einen freiwilligen Beitrag von 6,- bis 10,- Euro.

AKTUELLES

Ausstellung

Sonntag 05.08.17, 11.00 Uhr, Groß-Ziethen, Galerie "Alte Schmiede Ziethen"

Die Vernissage zur Ausstellung von Wolfgang Arnold "Von Vierraden bis Altlandsberg - Kirchen in Brandenburg", ist ein Beitrag zum 300 jährigen Jubiläums der Dorfkirche Groß-Ziethen. Sie können die Ausstellung noch bis zum 03.10.17 besuchen.

  • Hirsch
  • Ausstellung und Vernissage

    Sonntag 05.08.17, 11.00 Uhr, Groß-Ziethen, Galerie "Alte Schmiede Ziethen"

    Die Vernissage zur Ausstellung von Wolfgang Arnold "Von Vierraden bis Altlandsberg - Kirchen in Brandenburg", ist ein Beitrag zum 300 jährigen Jubiläums der Dorfkirche Groß-Ziethen. Die Galerie "Alte Schmiede Ziethen" widmet sich Malerei, Grafik und Zeichnungen des Altlandsberger Maler, Grafiker und Restaurator Wolfgang Arnold. Der Künstler, der für seine sakralen Darstellungen bekannt ist, widmet sich in dieser Ausstellung den Bauten des Barnim und der Uckermark. Besondere Beachtung liegt hierbei auf jene Bauwerke, die im direkten Zusammenhang mit der Geschichte der Hugenotten stehen. Viele der Bauten werden heute noch von den Französisch-reformierten Kirchengemeinden in der Uckermark genutzt.

    Vernissage am 5. August 2017, 11.00 Uhr
    geöffnet bis 3. Oktober 2017, Mi-So 12.00-17.00 Uhr, jeweils erste und letzte Woche im Monat sowie n. Vereinbarung und auf Abruf.

AKTUELLES

Bethback

jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, Berlin, Bethlehemsgemeinde, Richardstraße 97

Jeden Sommer bietet die Bethlehemsgemeinde für alle Interessierten die Möglichkeit den Hozbackofen im Garten der Bethlehemsgemeinde in Berlin Rixdorf zu nutzen.

  • Brot
  • Bethback – Der Dorfbackofen in der Bethlehemsgemeinde wird wieder angeheizt!

    Jeden 2. Mittwoch im Monat nachmittags ohne Anmeldung
    Jeden 4. Mittwoch im Monat vormittags mit Anmeldung unter 030/655 70 32

    Jeden Sommer bietet die Bethlehemsgemeinde, in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Ganghoferstraße, für alle Interessierten die Möglichkeit den Hozbackofen im Garten der Bethlehemsgemeinde in Berlin Rixdorf zu nutzen. Es werden verschiedene Termine angeboten, damit auch werktätige die Möglichkeit haben am gemeinsamen backen teilzunehmen. Sehen Sie sich auf Facebook einige der Kreationen an und informieren sie sich über aktuelle Änderungen.

    Sie bringen den Teig, wir heizen den Ofen…

Losung des Monats

August 2017

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.

Apostelgeschichte 26,22

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2017

    Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

    Hesekiel 36,26

  • Bibelkontext: Die Apostelgeschichte

    1 Da sagte Agrippa zu Paulus: Es ist dir gestattet, in eigener Sache zu sprechen. Darauf hob Paulus die Hand zu seiner Verteidigungsrede:
    2 Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, dass ich mich heute vor dir gegen all die Vorwürfe von Seiten der Juden verteidigen darf, 3 zumal du ein Kenner aller jüdischen Bräuche und Streitfragen bist. Darum bitte ich dich, mich mit Wohlwollen anzuhören. 4 Das Leben, das ich von frühester Jugend an unter meinem Volk und in Jerusalem geführt habe, ist allen Juden bekannt. 5 Sie kennen mich von früher und wissen - und wenn sie wollen, können sie es auch bezeugen -, dass ich nach der strengsten Richtung unserer Religion gelebt habe, nämlich als Pharisäer. 6 Und jetzt stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die Verheissung, die von Gott an unsere Väter ergangen ist; 7 sie zu erlangen, hofft unser Volk der zwölf Stämme in unablässigem Gottesdienst, Tag und Nacht. Wegen dieser Hoffnung werde ich von den Juden verklagt, mein König! 8 Warum sollte es bei euch als unglaubhaft gelten, wenn Gott Tote auferweckt? 9 Ich freilich meinte selbst einmal, ich müsse den Namen des Jesus von Nazaret mit allen Mitteln bekämpfen. 10 Das habe ich in Jerusalem auch getan: Viele von den Heiligen liess ich, ausgestattet mit der Vollmacht der Hohen Priester, in Gefängnisse einsperren, und wenn sie hingerichtet werden sollten, stimmte ich dafür. 11 In allen Synagogen nötigte ich sie, oftmals unter Anwendung von Folter, Gott zu lästern, ja in masslosem Wüten verfolgte ich sie sogar über Jerusalem hinaus in andere Städte. 12 Als ich in solcher Absicht mit Vollmacht und Erlaubnis der Hohen Priester nach Damaskus reiste, 13 sah ich unterwegs, mein König, mitten am Tag ein Licht, das mich und meine Begleiter vom Himmel her umstrahlte, heller als das Leuchten der Sonne. 14 Wir stürzten alle zu Boden, und ich hörte eine Stimme, die auf Hebräisch zu mir sagte: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es wird dich hart ankommen, gegen den Stachel auszuschlagen. 15 Ich sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 16 Aber nun steh auf und stell dich auf deine Füsse! Denn ich bin dir erschienen, um dich zu erwählen zum Diener und zum Zeugen für mich, so wie du mich jetzt gesehen hast und wie ich dir künftig erscheinen werde. 17 Ich will dich schützen vor deinem Volk und vor den andern Völkern, zu denen ich dich sende. 18 Du sollst ihnen die Augen öffnen, dass sie sich von der Finsternis zum Licht, von der Macht des Satans zu Gott hinwenden und dass sie Vergebung der Sünden und ihr Erbe in der Schar der Geheiligten empfangen durch den Glauben an mich. 19 Darum, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam, 20 sondern ich verkündigte zuerst den Leuten in Damaskus und in Jerusalem, dann in ganz Judäa und unter den Heiden, es gelte umzukehren, sich Gott zuzuwenden und zu tun, was der Umkehr entspricht. 21 Das ist es, weshalb mich einige Juden im Tempel ergriffen und versucht haben, mich umzubringen. 22 Da mir nun bis auf den heutigen Tag Hilfe von Gott zuteil geworden ist, stehe ich hier und lege Zeugnis ab vor Gross und Klein, indem ich nichts anderes sage, als was nach den Worten der Propheten und des Mose geschehen musste: 23 dass nämlich der Gesalbte leiden muss und dass er als Erster von den Toten auferstehen und dem Volk und allen Völkern das Licht verkündigen wird. 24 Als er dies zu seiner Verteidigung anführte, rief Festus mit lauter Stimme: Du bist von Sinnen, Paulus! Das viele Studieren treibt dich in den Wahnsinn. 25 Paulus entgegnete: Ich bin nicht von Sinnen, edler Festus, sondern was ich sage, ist wahr und vernünftig. 26 Der König, zu dem ich voller Zuversicht spreche, versteht sich nämlich auf diese Dinge; ich bin überzeugt, dass ihm nichts davon verborgen geblieben ist - es hat sich ja nicht in irgendeinem Winkel zugetragen. 27 Glaubst du den Propheten, König Agrippa? Ich weiss, dass du ihnen glaubst. 28 Agrippa sagte zu Paulus: Wenig fehlt, und du bringst mich dazu, als Christ aufzutreten. 29 Paulus antwortete: Ich wünschte mir von Gott, dass über kurz oder lang nicht nur du, sondern alle, die mich heute hören, das werden, was ich bin - freilich ohne diese Fesseln. 30 Da erhoben sich der König und der Statthalter und auch Berenike und die Übrigen, die bei ihnen sassen. 31 Sie zogen sich zurück, besprachen sich miteinander und sagten: Dieser Mensch tut nichts, was Tod oder Haft verdient, 32 und Agrippa sagte zu Festus: Dieser Mensch könnte wieder frei sein, wenn er nicht den Kaiser angerufen hätte.

    Apostelgeschichte 26, 1-32

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Worte des Monats

August 2017

Dieses Mal mit dem Thema: Reformationsjubiläum. Wenn ich jetzt aber nach Sachsen-Anhalt einfahre, lese ich "Ursprungsland der Reformation“.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: „Reformationsjubiläum“ auf „reformiert“

    Dieses Mal von Pfarrer Malte Koopmann

    Wie gut, dass ich bald wieder im Land der Ausge- schlafenen bin! dachte ich immer wieder, wenn ich auf der Autobahn Richtung Brandenburg durch Sachsen-Anhalt fuhr. Und: Muss ich jetzt eigentlich umziehen, wenn ich als Frühaufsteher in Branden- burg wohne? Oder mit meinem Freund Peter aus Magdeburg die Wohnung tauschen, der immer erst gegen 10 Uhr wirklich ansprechbar ist? Wenn ich jetzt aber nach Sachsen-Anhalt einfahre, lese ich da etwas anderes: „Ursprungsland der Reformation“ steht seit einer Weile auf den Schildern an der Landesgrenze. Darüber lohnt sich das Nachdenken ja noch mehr als über das Früh- aufstehen. Vor allem für „uns Reformierte“...

    Zuerst ist da natürlich Freude. Freude darüber, dass das Thema „Reformation“. 500 Jahre nach der Thesenveröffentlichung Luthers in Wittenberg eine so große und gesamtgesellschaftliche Rolle spielt. Nicht nur am 31. Oktober, der in diesem Jahr in allen Bundesländern ein arbeitsfreier Reformationstag sein wird, sogar in Berlin und Bayern (wenn auch leider nur einmalig). Auch nicht nur beim 36. Deutschen Evange- lischen Kirchentag, der sich in diesem Jahr in gleich drei Bundesländern abspielen wird. Sondern auch in zahllosen Beiträgen in den Medien, von den gedruckten über Radio oder Fernsehen bis hin zum Internet sowie in gesellschaftspolitischen Dis- kussionen, Veranstaltungen und Festakten. Dafür ist dieses Schild an den Autobahnen ein deutlich sichtbares Zeichen, und dass ich in einem Land lebe, in dem das in diesem Maße möglich ist, macht mich als „gelerntem DDR-Bürger“ froh und dankbar. Es ist ja wirklich bereichernd, sich den Themen der Reformation zu widmen, auch außerhalb der Kirchen. Zum Beispiel wenn man sich mit der Herausbildung der Deutschen Schrift-Sprache beschäftigt und der Rolle, die Martin Luther dabei gespielt hat, insbesondere mit seiner Übersetzungsarbeit an der Bibel. Oder mit den Rollen von Frau und Mann in Kirche und Gesellschaft, die sich seit seiner Heirat mit der Nonne Katharina von Bora stark verändert haben. Oder mit der Entstehung von Schulen, die Herzensangelegenheit gerade Philipp Melanchtons war. Oder mit der Medien- revolution, die durch die Entstehung der Buchdruckkunst die damalige Welt mindestens genauso stark verändert hat wie in unserer Zeit die Entwicklung des Internet.

    Dabei ist auch das Nachdenken über die theologischen Kernfragen von damals ein Gewinn, selbst für Menschen, die den Kirchen distanziert gegenüberstehen. Luthers Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ entwickelt ein Freiheitsverständnis, das noch heute für unsere Gemeinschaft in Europa und der Welt richtungsweisend ist. Sein Ringen um die Frage nach Rechtfertigung ist auch für viele Menschen heute existenziell auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens und Sterbens, und Luthers Wiederentdeckung der Bedeutung der Liebe und Gnade Gottes wurde nicht nur zum Schlüssel evangelischen Bibellesens, sondern beschreibt das elementarste Grund- bedürfnis aller Menschen, solange diese Welt sich dreht - um nur einige Beispiele zu nennen. All das und viel mehr können die Feiern rund um das Reformationsjubiläum neu oder intensiver ins Gespräch bringen. Andererseits birgt die Konzentration auf das Geschehen in Wittenberg und die Person Martin Luthers die Gefahr einer gewissen Engführung. Denn die Reformation, über die wir in diesem Jahr nachdenken, hat ihre Ursprünge ganz sicher nicht einfach nur in Wittenberg und Luther. Das wird deutlich, wenn man das Wirken beispielsweise von John Wyclif in England oder Jan Hus in Böhmen betrachtet, die lange vor Luther lebten. Oder wenn man an Huldrych Zwingli oder Johannes Calvin denkt, deren Theologie wie die Luthers unser Gemeindeleben mit prägt. Wenn man außerdem davon ausgeht, dass jede Gründung einer selbständigen christlichen Kirche im Kern etwas mit „reformieren“ zu tun hat, gibt es ja nicht „die“ Reformation, nicht einmal die“ evangelische Kirche. So arbeiten inzwischen im Ökumenischen Rat der Kirchen neben den großen Kirchen evangelischer Tradition (Lutheraner, Reformierte, Methodisten, Baptisten u.a.) auch anglikanische, altkatholische, orthodoxe oder alt- orientalische Kirchen zusammen (die katholische Kirche hat hier zumeist einen Beobachterstatus). Das wird uns Reformierten aber nicht die Jubiläumslaune verderben. Ganz im Gegenteil. Denn wir können weiter dazu beitragen, dass die evangelische Welt“ so vielfältig bleibt, dass möglichst viele Christen hier Heimat finden können.

    Quelle: Gemeindebrief Brandenburg. Juni August 2017. Pfarrer Malte Koopmann.

Aspekt des Monats

August 2017 - Daniel Nikolaus Chodowiecki

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Daniel Nikolaus Chodowiecki

    Daniel Nikolaus Chodowiecki (16.10.1726, Danzig-07.02.1801, Berlin): Kupferstecher, Miniaturmaler, Grafiker

    Daniel Chodowiecki wurde am 16. Oktober 1726 im polnischen Danzig geboren. Er stammte väterlicherseits aus einer Familie von polnisch-reformierten Theologen und mütterlicherseits von französischen Réfugies ab. Nachdem sein Vater 1740 gestorben war, wurde Chodowiecki in die Kaufmannslehre gegeben. Als der älteste Sohn seiner Eltern, musste er nach dem Tod des Vaters seiner Mutter helfen, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Durch die Anfertigung von Email- Miniaturen konnte er einen Nebenbroterwerb schaffen. Er sandte die kleinen Malereien zum Verkauf an seinen Onkel Antoine Ayer in Berlin. Nachdem der Gewürzhandel, in dem Chodowiecki gelernt hatte, in Konkurs ging, kam er 1743 nach Berlin. Im Geschäft von Antoine Ayer konnte er eine Buchhalterlehre beginnen. Die Familie Ayer gehörte zur französisch-reformierten Gemeinde in Berlin. Chodowiecki hatte als deren Neffe somit sofort Zugang zur Französischen Kolonie in Berlin. Antoine Ayer ermöglichte Chodowiecki Unterricht in der Email-Malerei. Chodowiecki war darin so erfolgreich, dass er sich 1754 zusammen mit seinem Bruder Gottfried, der auch Maler von Porträtminiaturen war, selbständig machen konnte. Seine finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte ihm die Heirat mit der Jeanne Marie Barez, einer Berlinerin mit hugenottischen Wurzeln.

    Als Chodowiecki 1743 in Berlin eintraf, bestand die Berliner Hugenottenkolonie aus fünf Parochien: die der Klosterkirche, der Friedrichwerderschen Kirche, der Dorotheenstädtischen Kirche, der Kirche in der Friedrichstadt und der Kapelle der Kommandantenstraße, der späteren Luisenstädtischen Kirche. Nach seiner Eheschließung wohnte Chodowiecki in der Brüderstraße und war somit Mitglied der Friedrichwerderschen Parochie. Im Alter von 34 Jahren wurde er erstmals in das Amt eines ancien-diacres gewählt. Nach acht Jahren, gab er dieses Amt auf. Ab 1777 konnte er sich aber wieder aktiv für die Französischen Kolonie engagieren. War er von 1760-1768 hauptsächlich in der Armenfürsorge aktiv, so verwaltete er in seinem zweiten Amt als receveur von 1777-1783 die gesammelten und erwirtschafteten Gelder der Gemeinde.

    Erfolgreich wurde Chodowiecki neben seinen Minaturmalereien als Illustrator in den in seiner Zeit sehr populären Almanachen und Kalendern. Die enorme Nachfrage nach seinen Kupferstichen, Radierungen und Minaturbildern konnte er nur durch eine Werkstatt befriedigen. Das Bildprogramm am Französischen Dom geht auf Entwürfe von Chodowiecki zurück.1764 wurde Chodowiecki Mitglied der Akademie der schönen Künste in Berlin und von 1797 bis zum seinem Tod im Jahr 1801 deren Direktor. Chodowiecki wurde auf dem Friedhof der Französischen Gemeinde in der Chausseestraße bestattet.

    Links

    Wikipedia - Daniel Chodowiecki
    Wikipedia - Französischer Friedhof Berlin

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

    Bitte hier klicken!

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