Die erste Bekenntnissynode fand vom 29.–31. Mai 1934 in Barmen-Gemarke statt. Auf ihr wurde die Barmer Theologische Erklärung durch die Bekennende Kirche beschlossen. Die Synode erklärte das Kirchenregiment des Bischofs Ludwig Müller (1883–1945) für unrechtmäßig. Sie proklamierte das Notrecht und rief sich als die einzig legale Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) aus. Außerdem bestellte sie als ihr Exekutivorgan den Reichsbruderrat.

Im Oktober 1934 gab es eine zweite Bekenntnissynode in Berlin-Dahlem.
Im August 1945 übertrug der Reichsbruderrat seine Kirchenleitungsfunktionen dem sich in der Gründungsphase befindlichen Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Reichsbruderrat erklärte am 15. Juli 1948 das kirchliche Notrecht für beendet.

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