Bergpredigt

Das Evangelium nach Matthäus berichtet über eine Predigt, die Jesus Christus auf einem Berg hielt (Mt 5–7). Der Name des Bergs spielt keine Rolle. Er wird nicht genannt. Der Berg ist ein symbolischer Ort. Er erinnert an den Sinai, auf dem Moses die zehn Gebote empfangen hat. In dieser Predigt spricht Jesus über den Willen Gottes, die Beziehung der Menschen zu Gott und das menschliche Miteinander. Die Bergpredigt beinhaltet auch die Seligpreisungen und das Unser Vater.

Bibelkontext: Die Einleitung zur Bergpredigt

1 Als er nun die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. 2 Und er tat seinen Mund auf und lehrte sie:

Seligpreisungen

3 Selig die Armen im Geist - ihnen gehört das Himmelreich.
4 Selig die Trauernden - sie werden getröstet werden.
5 Selig die Gewaltlosen - sie werden das Land erben.
6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit - sie werden gesättigt werden.
7 Selig die Barmherzigen - sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8 Selig, die reinen Herzens sind - sie werden Gott schauen.
9 Selig, die Frieden stiften - sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.
10 Selig, die verfolgt sind um der Gerechtigkeit willen - ihnen gehört das Himmelreich.
11 Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und euch das Ärgste nachsagen um meinetwillen und dabei lügen.

12 Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn im Himmel ist gross. Denn so haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.

Matthäus 6, 1-12

Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

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