Brüderunität

1618 wurden Böhmen und Mähren zwangsweise rekatholisiert. Infolgedessen mussten mehr als 1200 evangelische Geistliche das Land verlassen. Mit ihnen gingen mehr als 36000 Familien. Die Bevölkerung Böhmens und Mährens wurde dadurch um zwei Drittel reduziert. Die Menschen emigrierten nach Sachsen, Schlesien und Polen. Ein Teil der Evangelischen ging in den Untergrund.

Erst 1781 gestattete Kaiser Joseph II. mit seinem Toleranzpatent wieder die evangelische Konfession. Danach schlossen sich etwa 66000 Tschechen der reformierten Kirche an.

1919 vereinigten sich die reformierte und die lutherische Kirche zur „Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder“. Heute gehören etwa 13000 Menschen in 264 Gemeinden zu dieser Kirche.

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