Frankfurt/Oder

In Frankfurt/Oder gab es ehemals eine deutsch- und eine französisch-reformierte Gemeinde. Die deutsch-refomierte Gemeinde entstand in engem Zusammenhang mit der Universität in Frankfurt. Die Gottesdienste der Gemeinde fanden auch zunächst in der Universität statt. 1656 erhielt die deutsch-reformierte Gemeinde durch einen kurfürstlichen Erlass für ihre Gottesdienste die nicht mehr genutzte Nikolaikirche. Diese erhielt den Namen "Reformierte Kirche". 1657 fand dort der erste deutsch-reformierte Gottesdienst statt. Die französisch-reformierte Gemeinde Frankfurt/Oder entstand durch die Zuwanderung französischer Glaubensflüchtlinge. Ihre Gemeindegründung datiert sich auf den 21. Februar 1686. An diesem Tag feierte die Gemeinde ihren ersten Gottesdienst in französischer Sprache. 1736 errrichtete die französisch-reformierte Gemeinde ihre eigene Kirche an der Westfront der Reformierten Kirche. 1817 verkaufte sie ihre Kirche. Diese diente bis 1842 als Schauspiel- und Ballhaus. Der Kirchenbau wurde 1861 abgerissen. Ab 1817 feierten die Französisch-Reformierten zusammen mit der deutsch-reformierten Gemeinde Gottesdienst. Ihr gemeinsamer Raum für den Gottesdienst war die Reformierte Kirche. Die beiden Gemeinden wurden am 17. April 1852 vereint. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Reformierte Kirche umfangreich umgebaut. Beispielsweise erhielt sie in dieser Zeit ihre doppeltürmige neogotische Westfassade. Am 1. Januar 1929 wurde die Kirche erneut umbenannt. Sie erhielt den Namen Friedenskirche. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg schrumpfte die Zahl der Gemeindeglieder, so dass immer seltener Gottesdienste in der Friedenskirche stattfanden. Heute wird die Kirche vom Förderkreis Oekumenisches Europa-Centrum e. V. genutzt.

Adresse Friedenskirche: Schulstraße 4a, 15230 Frankfurt (Oder)

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