Neustadt/Dosse

In Neustadt Dosse gab es ehemals eine deutsch- und eine französisch-reformierte Gemeinde. 1662 hatte der Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (1633-1708) Neustadt erworben. Da er selbst reformierten Glaubens war, förderte er diesen in seinem Herrschaftsgebiet.
Die französisch-reformierte Gemeinde entstand durch die Zuwanderung französischer Glaubensflüchtlinge im Jahr 1687. 1699 erfolgte die Gemeindegründung. Ihre Gottesdienste feierte die Gemeinde in der Kreuzkirche. Diese war von 1673-1696 im Auftrag des Prinzen von Homburg erbaut worden. Von 1697-1827 war die Kirche eine Simultankirche. Die französisch-reformierte und die lutherische Gemeinde feierten hier ihre Gottesdienste. Bis 1900 gab es noch zwei Altäre in der Kirche.
Die französisch-reformierte Gemeinde hatte bis 1743 einen eigenen Pfarrer und schrieb ihre Kirchenbücher bis zu diesem Jahr in französischer Sprache. 1743 wurden die französisch-reformierte und dir deutsch-reformierte Gemeinde miteinander verbunden. Diese reformierte Gemeinde wurde 1827 mit der lutherischen Kirchengemeinde zusammengelegt. Eine ehemalige Kapelle der reformierten Gemeinde erhielt 1864 die katholische Gemeinde in Neustadt/Dosse.

Links

Wikipedia - Neustadt/Dosse
Kirchengemeinde
Link zur Kreuzkirche
Link zur Kapelle

Glossaralphabet

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Sitemap

Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz EKBO Marke