Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Konzert - Das Clavichord - ein besonderes Tasteninstrument

Sonntag, 21.10., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

Dietrich Kollmannsperger (Clavichord) präsentiert ein Programm mit Werken von Tilman Susato, Johann Pachelbel, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach.

  • Klavirtaste
  • Konzert
    Das Clavichord - ein besonderes Tasteninstrument

    Werke von Tilman Susato, Johann Pachelbel, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach
    mit Dietrich Kollmannsperger (Clavichord)

    Sonntag, 21.10., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

    Nachdem das Clavichordspiel im 19. Jahrhundert durch das Spiel auf dem Pianoforte verdrängt worden ist, findet es erst in unserer Zeit, vor allem bei Organisten, neues Interesse. Der Klang des Clavichords ist von sensibler Schönheit, biegsam und für unsere heutigen Begriffe außerordentlich leise: die ganz besondere Art der Klangerzeugung beruht auf Berührung der Saiten. Das Spiel auf dem Clavichord eröffnet nicht nur längst vergessene Perspektiven der Gestaltung und des Ausdrucks der Literatur für Tasteninstrumente vergangener Jahrhunderte, sie ermöglicht dem Hörer zudem ein heute ganz ungewohntes Eingehen auf diese Musik: in unserer mit Geräuschen und Klängen überfrachteten Zeit kann hier eine Kultur des Lauschens neu entstehen.

    Dietrich Kollmannsperger ist außerberuflich als Konzertorganist, Clavichordspieler und Orgelwissenschaftler tätig, als Sachberater bei Restaurierungsprojekten und bei orgel- und musikwissenschaftlichen Veröffentlichungen.

    Am Ausgang bitten wir um einen freiwilligen Beitrag von 6,- bis 10,- Euro.

AKTUELLES

Refugefest 2018

28./29.10.2018, Berlin, Französische Friedrichstadtkirche

Die Französische Kirche zu Berlin lädt anlässlich des 333. Jahrestages des Ediktes von Potsdam in die Französische Friedrichstadtkirche ein.

  • Holztür
  • Refugefest 2018

    28./29.10.2018, Berlin, Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5

    Die Französische Kirche zu Berlin lädt anlässlich des 333. Jahrestages des Ediktes von Potsdam in die Französische Friedrichstadtkirche ein.

    Sonntag 28.10.18, 11 Uhr
    Deutsch-Französischer Festgottesdienst mit dem Chor der Französischen Kirche. Im Rahmen der Predigtreihe "Zwingli, Luther, Calvin und ich" wird Pfarrerin Carolin Springer über "Inanspruchnahme" (1. Kor 1,30-31) predigen. Anschließend Empfang mit Imbiss. Anschließend Empfang.

    Sonntag 28.10.18, 15 Uhr
    15.00 Uhr Martin Gropius Bau: Der Luther-Effekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt. Gemeinsamer Besuch der Reformationsausstellung des Deutschen Historischen Museums mit Führung.

    Montag 29.10.18, 19 Uhr
    "Living (the) Reformation worldwide" – „Lebendige Reformation leben weltweit“. Vortrag von Dr. phil. Margit Ernst-Habib.
    Der Vortrag nimmt Bezug auf die Ausstellung der Reformierten Weltgemeinschaft „Global Players für Gott und die Welt“, die vom 27.10.-11.11.2018 in der Kirche zu sehen sein wird. Die Kirche ist ab 18:00 geöffnet. Vor, neben und nach Martin Luther kämpften auch andere Reformatoren wie etwa Jan Hus, Ulrich Zwingli, Johannes Calvin und John Knox um eine Erneuerung von Kirche und Gesellschaft. Durch Migration und Mission wurde der evangelische Glaube auf allen Kontinenten heimisch und heute liegt das Zentrum lebendiger Reformationen in vielfacher Hinsicht eher im globalen Süden. Die Ausstellung und der Vortrag erzählen in Geschichten, Gedanken und Bildern vom globalen Network der Glaubenden und machen deutlich: auch nach dem 500jährigen Reformationsjubiläum er- neuern Christen ihre Kirchen und engagieren sich für eine bessere gerechtere Welt.

AKTUELLES

Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

Brandenburg, Gemeindehaus, 07.11., 18.30 Uhr

Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

  • Kaffetasse mit Sofa
  • Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

    Brandenburg, Gemeindehaus

    Das Thema dieses Mal: Bei unserem nächsten Erzählcafé wird es um die Sehnsucht geben. „Ich will raus“, sang einmal Purple Schulz. Aber will man nicht immer einmal „raus“, selbst wenn man längst schon „raus“ ist? Ist es nicht so: „An einem wirklich schönen Ort lässt es sich schlecht leben. Der treibt einem die Sehnsucht aus.“? Ist Sehnsucht eher eine lästige Sucht oder eine der schönen Seiten des Lebens? Sein Sie dabei, reden Sie mit oder hören Sie zu, ganz wie Sie wollen.

    Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

    "Erzählcafé – das sagt mir nichts, werden vielleicht viele von Ihnen denken. Verwunderlich ist das nicht, denn die Brandenburger Gemeinde lud erstmals im Dezember zu diesem neuen Veranstaltungsformat ein. Brandenburger und Nicht-Brandenburger, Gemeindeglied oder nicht, Jung oder „nicht mehr ganz so jung“, Nähe zur Kirche oder nicht – jeder ist herzlich willkommen. Zuhören, erzählen, ein Glas Bier oder Wein genießen (oder zwei oder drei...) – künftig öffnet das Erzählcafé in der Ritterstraße einmal im Quartal seine Pforten. Zwar ist das Gemeindehaus kein Kaffeehaus, aber lockere Café-Stimmung lässt sich zaubern. Fehlen nur noch etwas Phantasie und ein spannendes Thema."

    Sabine Dörr

    Wir sorgen wie immer gern für Getränke und Snacks. Sie helfen uns sehr, wenn Sie sich bis zum Montag, 5. November, im Pfarramt anmelden: 03381/ 200200 (auch AB) oder pfarramt.brandenburg(at)reformierterkirchenkreis.de

    Ort und Zeit

    Termin des nächsten Erzählcafés ist der 07.November, ab 18:30 Uhr in Brandenburg, Gemeindehaus, Ritterstraße 94

Losung des Monats

Oktober 2018

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.

Psalter 38,10

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2018

    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

    Offenbarung 21,6

  • HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn

    1 Ein Psalm Davids. Zur Verkündigung.
    2 HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm.
    3 Denn deine Pfeile haben mich getroffen, und deine Hand ist auf mich herabgefahren.
    4 Nichts Heiles ist an meinem Fleisch wegen deines Grolls, nichts Unversehrtes ist an meinen Gebeinen wegen meiner Sünde.
    5 Denn meine Vergehen kommen über mein Haupt, sie erdrücken mich wie eine schwere Last. 6 Meine Wunden stinken und eitern wegen meiner Torheit.
    7 Ich bin verstört, tief gebeugt, in Trauer verbringe ich den ganzen Tag.
    8 Denn meine Lenden sind voller Brand, und nichts Heiles ist an meinem Fleisch.
    9 Kraftlos bin ich und zerschlagen, in der Qual meines Herzens schreie ich auf.
    10 Herr, vor dir liegt all mein Sehnen, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
    11 Heftig pocht mein Herz, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist mir erloschen.
    12 Meine Freunde und Gefährten wenden sich ab von meiner Plage, und meine Nächsten halten sich fern.
    13 Die mir nach dem Leben trachten, legen Schlingen, und die mein Unheil suchen, drohen mit Verderben und sinnen Arges den ganzen Tag.
    14 Ich aber bin wie ein Tauber, ich höre nicht, wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.
    15 Ich wurde wie einer, der nicht hört und keine Widerrede hat in seinem Mund.
    16 Doch auf dich, HERR, harre ich, du wirst antworten, Herr, mein Gott.
    17 Denn ich spreche: Sie sollen sich nicht freuen über mich, nicht grosstun gegen mich, wenn mein Fuss wankt.
    18 Dem Sturz bin ich nahe, und stets gegenwärtig ist mir mein Schmerz.
    19 Ich bekenne meine Schuld, bekümmert bin ich meiner Sünde wegen.
    20 Meine Feinde aber leben und sind stark, zahlreich sind, die mich grundlos hassen.
    21 Die Gutes mit Bösem vergelten, klagen mich an, weil ich nach dem Guten jage.
    22 Verlass mich nicht, HERR, mein Gott, sei nicht fern von mir.
    23 Eile zu meiner Hilfe, Herr, meine Rettung.

    Psalter 38,1-23

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Rätsel des Monats

Oktober 2018

Prototyp des überheblichen und frevelhaften Monarchen feiert mit Freunden dekadentes Gelage. Sturztrunken huldigen sie dabei fremden Göttern. JHWH lässt dies nicht auf sich sitzen und lässt eine mysteriöse Inschrift an der Wand erscheinen, die den Mächtigen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Alle königlichen Waisen versagen in dessen Deutung. Einzig Einem, von des Monarchen Vater aus den judaischen Bergen entführten Zauberers, gelingt die Übersetzung. Allerdings fällt die Lösung nicht nach des Königs Wohlgefallen aus. Fazit: Jahwe ist verstimmt, die Tage des Königs und seines Reiches sind gezählt. Das Gericht wird noch in derselben Nacht vollstreckt.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Die Inschrift an der Wand lautet: "Mene mene tekel u-parsin". Das Wort Menetekel hat sogar Einzug in den Duden gefunden. Seine Bedeutung darin wird wie folgt beschrieben: "geheimnisvolles Anzeichen eines drohenden Unheils; Warnung."

    Kulturgeschichtlich ist das Motiv ist von verschiedenen Malern, unter Anderem Rembrand, und Dichtern, wie Heinrich Heine, aufgegriffen worden.

    Sollten Sie auch jetzt noch nicht darauf gekommen sein, dann lesen Sie im Buch Daniel.

  • Lösung

    Belschazzars Mahl

    Daniel 5, 1-30

    1 Belschazzar, der König, veranstaltete ein üppiges Mahl für seine tausend Grossen, und vor den Tausend trank er Wein. 2 In Weinlaune befahl Belschazzar, die goldenen und die silbernen Gefässe herzubringen, die Nebukadnezzar, sein Vater, aus dem Tempel in Jerusalem weggenommen hatte, damit der König und seine Grossen, seine Frauen und seine Nebenfrauen daraus trinken konnten. 3 Da brachte man die goldenen Gefässe, die man aus dem Tempel, dem Haus Gottes in Jerusalem, weggenommen hatte, und der König und seine Grossen, seine Frauen und seine Nebenfrauen tranken daraus. 4 Sie tranken den Wein und priesen die goldenen und silbernen, bronzenen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter. 5 In diesem Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, und sie schrieben dem Leuchter gegenüber auf die getünchte Wand des Königspalasts, und der König sah den Rücken der Hand, die schrieb. 6 Da erbleichte der König, und seine Gedanken erschreckten ihn, und seine Hüftgelenke wurden kraftlos, und seine Knie schlugen aneinander. 7 Der König rief laut, man solle die Zauberer, die Sterndeuter und die Wahrsager hereinbringen. Daraufhin sprach der König zu den Weisen Babels: Wer diese Schrift lesen und mir ihre Deutung kundtun kann, wird Purpur tragen, und um den Hals wird er die goldene Kette tragen, und als Dritter wird er im Königreich herrschen. 8 Da kamen all die Weisen des Königs herein, aber sie waren weder imstande, die Schrift zu lesen, noch dem König ihre Deutung zu eröffnen. 9 Da erschrak König Belschazzar sehr, und er erbleichte, und seinen Grossen wurde angst und bange. 10 Auf die Worte des Königs und seiner Grossen hin kam die Königin in das Haus des Gelages. Da sprach die Königin: Ewig lebe der König! Deine Gedanken müssen dich nicht erschrecken, und du musst nicht erbleichen. 11 In deinem Königreich gibt es einen Mann, in dem der Geist der heiligen Götter ist, und in den Tagen deines Vaters fand sich bei ihm Erleuchtung und Einsicht und Weisheit, der Weisheit der Götter gleich. Und König Nebukadnezzar, dein Vater, hat ihn eingesetzt als Obersten der Magier, Zauberer, Sterndeuter und Wahrsager, dein Vater, der König; 12 denn ein aussergewöhnlicher Geist, Verstand und die Fähigkeit, Träume zu deuten, Rätsel kundzutun und Knoten zu lösen, haben sich bei Daniel gefunden, dem der König den Namen Beltschazzar gegeben hatte. Nun soll Daniel gerufen werden, dann wird er die Deutung kundtun. 13 Da wurde Daniel hereingeführt vor den König. Daraufhin sprach der König zu Daniel: Du bist dieser Daniel, einer von den Weggeführten aus Juda, die der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat. 14 Und ich habe von dir gehört, dass der Geist der Götter in dir sei und dass sich in dir Erleuchtung und Einsicht und aussergewöhnliche Weisheit gefunden haben. 15 Und nun sind die Weisen, die Zauberer vor mich geführt worden, damit sie diese Schrift lesen und mir ihre Deutung eröffnen, aber sie sind nicht imstande, die Deutung der Sache kundzutun. 16 Ich aber habe von dir gehört, dass du Deutungen geben und Knoten lösen kannst. Nun, wenn du die Schrift lesen und mir ihre Deutung eröffnen kannst, sollst du Purpur tragen, und um deinen Hals sollst du die goldene Kette tragen, und als Dritter sollst du im Königreich herrschen. 17 Da sprach Daniel daraufhin vor dem König: Behalte deine Gaben für dich und gib deine Geschenke einem anderen. Die Schrift jedoch werde ich dem König vorlesen, und die Deutung werde ich ihm eröffnen. 18 Du bist der König! Der höchste Gott gab Nebukadnezzar, deinem Vater, die Königsherrschaft, die Grösse, die Würde und die Herrlichkeit. 19 Und wegen der Grösse, die er ihm gegeben hat, zitterten und erschraken vor ihm alle Völker, Nationen und Sprachen: Er tötete, wen er wollte, und liess am Leben, wen er wollte, und er erhöhte, wen er wollte, und erniedrigte, wen er wollte. 20 Als sein Herz sich aber überhob und sein Geist hochmütig geworden war bis zur Vermessenheit, wurde er vom Thron seiner Königsherrschaft gestürzt, und seine Würde hat man ihm genommen. 21 Und aus der Gemeinschaft der Menschen wurde er vertrieben, und sein Verstand wurde dem eines Tieres gleich gemacht, und bei den Wildeseln war seine Bleibe; wie dem Vieh gab man ihm Kräuter zu essen, und mit dem Tau vom Himmel wurde sein Leib benetzt, bis er erkannte, dass der höchste Gott Macht hat über die menschliche Königsherrschaft und dass er darüber einsetzen kann, wen er will. 22 Und du, sein Sohn Belschazzar, hast dein Herz nicht bescheiden gehalten, obwohl du all dies gewusst hast! 23 Und über den Herrn des Himmels hast du dich erhoben, und man hat die Gefässe seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Grossen, deine Frauen und deine Nebenfrauen, ihr trinkt daraus Wein. Und die silbernen und goldenen, bronzenen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter, die nichts sehen und nichts hören und nichts wissen, hast du gepriesen, dem Gott aber, in dessen Hand dein Atem ist und bei dem dein ganzes Geschick liegt, hast du keine Ehre erwiesen. 24 Da wurde von ihm die Hand gesandt, und diese Schrift wurde geschrieben. 25 Und dies ist die Schrift, die geschrieben worden ist: Mene, Mene, Tekel u Parsin
    26 Dies ist die Deutung des Wortes:
    Mene - gezählt hat Gott deine Königsherrschaft, und er hat sie beendet.
    27 Tekel - gewogen worden bist du auf der Waage, und für zu leicht bist du befunden worden.
    28 Peres - zerteilt ist deine Königsherrschaft, und den Medern und den Persern ist sie gegeben.
    29 Da gab Belschazzar Befehl, und man bekleidete Daniel mit Purpur und legte ihm die goldene Kette um den Hals; und öffentlich rief man über ihn aus, dass er der Drittmächtigste im Königreich sei. 30 In derselben Nacht wurde Belschazzar, der kasdäische König, getötet.

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2008.

Worte des Monats

Oktober 2018

Herbstzeit ist Erntezeit. Zu dieser Zeit freuen wir uns in unseren Kirchen bewusst an den Gaben, den Früchten des Feldes und des Lebens. Wir danken Gott für alles, was uns von ihm und durch ihn geschenkt wird. Es ist zudem die Zeit, in der wir uns erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir versorgt sind mit dem, was zum Leben nötig ist, dass Frieden herrscht und wir in Freiheit leben.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Auf, iss mit Freude dein Brot, und trink glücklichen Herzens deinen Wein, denn schon längst hat Gott Gefallen an diesem deinem Tun (Prediger 9,7).

    Dieses Mal von Carolin Springer

    Herbstzeit ist Erntezeit. Zu dieser Zeit freuen wir uns in unseren Kirchen bewusst an den Gaben, den Früchten des Feldes und des Lebens. Wir danken Gott für alles, was uns von ihm und durch ihn geschenkt wird. Es ist zudem die Zeit, in der wir uns erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir versorgt sind mit dem, was zum Leben nötig ist, dass Frieden herrscht und wir in Freiheit leben. Auf, iss mit Freude dein Brot, und trink glücklichen Herzens deinen Wein, denn schon längst hat Gott Gefallen an diesem deinem Tun (Prediger 9,7).

    Der Verfasser des Textes bringt in diesem Vers eine spannende Bandbreite des Lebens zusammen: Brot und Wein, Alltägliches und Besonderes, Grundlegendes und Genussvolles. Über all dies dürfen wir uns freuen, all dies schenkt uns Gott. Iss mit Freuden dein Brot – Brot ist Grundnahrung, Brot sättigt und stärkt.Es ist Lebensmittel und steht stellvertretend für alles, was lebensnot- wendig ist. Es gibt übrigens auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer (an der Bernauer Straße) ein Roggenfeld. Seit über 10 Jahren schon bestellt dort die Versöhnungsgemeinde dieses Feld, erntet und backt daraus Brot. FriedensBrot! Welch schönes Symbol dafür, dass Frieden lebensnotwendig ist.

    Iss mit Freuden dein Brot – schreibt der Prediger. Das heisst für mich: ich möchte das scheinbar Alltägliche, das so einfach wirkende, bewusster annehmen. Nicht auf die Schnelle oder nebenbei. Nein, ich möchte mir Zeit nehmen für Gottes Gaben. Mit Freuden essen, mit Freude und Dankbarkeit durch die Stadt laufen - eine Stadt, in der so lange eine trennende Mauer stand. Ich darf dankbar und mit Freuden zwischen den Gemeinden unseres Pfarrsprengels hin und her fahren – ohne Grenzkontrolle, ohne Angst. Ich möchte morgens aufwachen und mich nicht nur ärgern, dass ich das gemütliche Bett verlassen muss, sondern mich freuen, dass ich lebe, dass ich aufstehen kann, dass ich versorgt bin und Arbeit habe. Auf, iss dein Brot mit Freuden!

    Und trink glücklichen Herzens deinen Wein – so heisst es weiter. Bewusst bringt der Autor nun den Genuss ins Spiel. Das Nicht-Alltägliche. Wein steht für die Lebensfreude, die Feier des Moments, das pure Glück, den Überschwang. Wein trinken wir auf Festen und mit Freunden. Auch dies ist ein Geschenk Gottes. „Das erste Wunder das Jesus tat, er Wasser in Wein verwandelt hat“ – steht übrigens auf der Kanzel einer Kapelle in den Trierer Weinbergen, wo ich einige Zeit als Pfarrerin gearbeitet habe. Dieser Satz ist mir ans Herz gewachsen. Diese Worte erinnern mich daran, dass Jesus sich auf der Hochzeitsfeier mit dem Weinwunder das erste Mal öffentlich als Wundertäter gezeigt hat. Er hat interessanterweise nicht angefangen mit dem Lebensgrundlegendem wie Gesundheit oder Nahrung - Er hat interessanterweise nicht angefangen mit dem Lebensgrundlegendem wie Gesundheit oder Nahrung – Er hat mit dem Überfluss, den Genuss, der Lebensfreunde begonnen. Er hat damit offenbart, wie gut Gott es mit uns meint.

    Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Herbstzeit, Freude am Alltäglichen und glückliche Herzen beim Genuss der besonderen Momente, die Gott uns schenkt.

    Carolin Springer

    Quelle: Quelle: Gemeindeblatt der Evangelisch- reformierten Bethlehemsgemeinde. September-Oktober 2018. Carolin Springer.

SERIE - Pflanzen in der Bibel

Das Getreide und seine Produkte - Teil 2

Der Getreideanbau hat in den Beschreibungen und Bildern der Bibel eine zentrale Stelle. Von der Aussaat des Getreides bis zu seiner Ernte, symbolisch für uns und wirklich für die Menschen damals, ist es ein ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen, von Leben und Tod. Da dieses Leben so arbiträr erschien war der Blick und die Dankbarkeit stets nach oben gerichtet. Deshalb wurde die erste Garbe der Ernte dem Priester dargebracht und somit Gott als Dank dargebracht.

  • Senfkörner Großaufnahme
  • Serie Pflanzen in der Bibel - Das Getreide und seine Produkte - Teil 2 - Erntezeit und Feste

    In biblischer Zeit sind Hunger, Mangel und Tod jeden Menschen gegenwärtig. Die Bibel ist Zeugnis dieses alltäglichen Kampfes. So ist es kein Wunder dass der Getreideanbau so einen zentralen Platz in den Beschreibungen und Bildern der Bibel findet. Von der Aussaat des Getreides bis zu seiner Ernte, symbolisch für uns und wirklich für die Menschen damals, ist es ein ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen, von Leben und Tod. Da dieses Leben so arbiträr erschien war der Blick und die Dankbarkeit stets nach oben gerichtet. Deshalb wurde die erste Garbe der Ernte dem Priester dargebracht und somit Gott als Dank dargebracht.

    10 Sprich zu den Israeliten und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und seine Ernte einbringt, sollt ihr die Erstlingsgarbe eurer Ernte dem Priester bringen. 11 Und er soll die Garbe vor dem HERRN hin und her schwingen, damit ihr Wohlgefallen findet. Am Tag nach dem Sabbat soll der Priester sie schwingen. 12 Und an dem Tag, an dem ihr die Garbe hin und her schwingen lasst, sollt ihr dem HERRN ein makelloses einjähriges Lamm als Brandopfer darbringen 13 und das dazugehörige Speiseopfer, zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, als Feueropfer für den HERRN, als beschwichtigenden Geruch, dazu als Trankopfer ein Viertel Hin Wein. 14 Und Brot, geröstetes Korn und frisches Korn dürft ihr nicht essen bis zu diesem Tag, bis ihr die Opfergabe für euren Gott dargebracht habt. Das ist eine ewige Ordnung für euch von Generation zu Generation, wo immer ihr wohnt.

    Liviticus 23,10-14

    Das alltägliche Leben und die Lebensweise der Menschen formt ihre Sprache. Um die Erzählsprache der Bibel zu verstehen, ist es hilfreich einige Tätigkeiten des Alltags zu verstehen, um so auch die Symbolik, die sich hinter den Worten versteckt, entschlüsseln zu können. Die bäuerliche Lebensweise ist hierbei der Schlüssel. Hierbei hilft es zu wissen, welche Schritte nötig waren, um die Ernte einzubringen, und sie zu verarbeiten.

    Du, König, hattest (...) Ein sehr grosses Standbild! (...) Das hast du geschaut; da löste sich ein Stein, nicht durch Menschenhand, und traf das Standbild, seine Füsse aus Eisen und aus Ton, und zermalmte sie. (...) und sie waren wie die Spreu auf den Tennen im Sommer, und der Wind trug sie fort, und es fand sich keine Spur mehr von ihnen.

    Daniel 2,31-35

    Sehr anschaulich wird die Erntezeit im Buch Rut beschrieben. Im Prinzip mussten alle arbeitsfähigen Mitglieder des Hauses mit anpacken. Man schnitt die Ähren ziemlich hoch ab und lies das Stroh dann von Tieren abfressen. Nach der Ernte wurde das Getreide gebunden und mit Lasttieren zur Weiterverarbeitung gebracht. Transport und Bearbeitung des Getreides in den heißen Sommermonaten in Palestina waren harte Arbeit, und so ist es nicht verwunderlich das die damalige Lebenserwartung nur sehr gering war. Zielort des Getreides zur Bearbeitung war die Tenne. Als Tenne bezeichnet man den befestigten Fußboden aus gestampftem Lehm auf dem das Getreide von Mai bis Juli gedroschen wurde, und lag meist an einen Platz östlich gelegen vor dem Ort. Auf ihr wurde das Getreide ausgebreitet und Rinder oder Esel liefen darüber und traten die Körner aus. Zum Wenden wurden Dreschschlitten verwendet, die von den Tieren gezogen wurden; später kamen auch Dreschplatten zum Einsatz. Worfeln nennt man den Arbeitsgang der nach dem Dreschen ausgeführt wurde. Dabei wird mit einer hölzernen Wurfgabel das Material hochgeworfen und der Wind (Jeremia 4,11) trennt die verschieden schweren Bestandteile. Ziel war es drei Haufen zu bilden: einen mit Körnern, einen mit Strohstoppeln und der letzte mit Häcksel. Um dies auch gut hinzubekommen, musste der Wind sehr gleichmäßig wehen, deswegen musste manchmal auch bei Nacht gearbeitet werden (Rut 3,2). Man konnte sich nicht leisten etwas verkommen zu lassen, also wurden alle Bestandteile verwendet. So wurden z.B. die Strohstoppeln verfeuert und die Häcksel als Tierfutter verwand.

    In der Bibel gibt es etliche Stellen, die das Dreschen und Worfeln bildlich gebrauchen. Dies ermöglichte es den Erzählern der biblischen Text, den Menschen religiöse Bedeutungen in einer Sprache verständlich zu machen die sie kannten. Wollte man vermitteln, dass es um einen besonders brutale Vernichtung, z.B. von Menschen, Völker und Städten handelte, wurde das Bild gebraucht "gedroschen" zu werden.

    7 Denn er hatte Jehoachas nicht mehr Leute übrig gelassen als fünfzig Reiter, zehn Wagen und zehntausend Mann Fussvolk. Der König von Aram hatte sie vernichtet, und er hatte sie gemacht wie Staub beim Dreschen.

    2. Könige 13, 7

    Auch Gott kann in diesem Kontext auftreten. Als jemand der in Jesaja 27,12 Ähren ausklopft, und die Israeliten wie Körner aufliest und sie im Heiligen Land versammelt. Aber der Herr sammelt nicht nur seine Gläubigen mit Erntemetaphorik, er vernichtet sie auch. Das bekannteste Bild das in der Bibel im Kontext der Erntebearbeitung benutzt wird, kommt in der Predigt Johannes’ des Täufers, von dem auch der Spruch "Die Spreu vom Weizen trennen" stammt.

    12 Sie aber kennen nicht die Pläne des HERRN und verstehen nicht seinen Beschluss, sie zu sammeln wie Ähren auf einer Tenne.

    Michia 4, 12

    7 Und mit der Worfschaufel habe ich sie geworfelt, in den Toren des Landes; kinderlos habe ich mein Volk gemacht, habe es zugrunde gehen lassen. Sie sind nicht zurückgekehrt von ihren Wegen.

    Jeremia 15, 7

    12 In seiner Hand ist die Wurfschaufel, und er wird seine Tenne säubern. Seinen Weizen wird er in die Scheune einbringen, die Spreu aber wird er in unauslöschlichem Feuer verbrennen.

    Mathhäus 3, 12

    Auch wenn die ganze Familie bei der Ernte mit anpackte, so konnte oftmals das Arbeitspensum nicht geschaffen werden, und so wurden Tagelöhner, bzw. Lohnarbeiter eingestellt. Auch diese Form der Arbeit kommt in der Bibel manchmal als religiöse Metaphorik zum zum Einsatz.

    11 Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt setzt sein Leben ein für die Schafe. 12 Der Lohnarbeiter, der nicht Hirt ist, dem die Schafe nicht gehören, der sieht den Wolf kommen und lässt die Schafe im Stich und flieht, und der Wolf reisst und versprengt sie. 13 Er ist eben ein Lohnarbeiter, und ihm liegt nichts an den Schafen. 14 Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, 15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich setze mein Leben ein für die Schafe.

    Johannes 10, 11-15

    1 Danach bestimmte der Herr weitere zweiundsiebzig und sandte sie zu zweien vor sich her in jede Stadt und jede Ortschaft, in die er gehen wollte. 2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist gross, Arbeiter aber sind nur wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

    Lukas 10, 1-2

    Aber auch die Armen, die selbst nicht Ernte einfahren konnten, oder als Tagelöhner arbeiten, sollten laut den Handlungsanweisungen "Gebote der Menschlichkeit für das Volk Israel" nicht vergessen werden.

    19 Wenn du auf deinem Feld deine Ernte schneidest und eine Garbe auf dem Feld vergisst, sollst du nicht umkehren, um sie zu holen. Dem Fremden, der Waise und der Witwe soll sie gehören, damit der HERR, dein Gott, dich segnet bei aller Arbeit deiner Hände. 20 Wenn du deinen Ölbaum abklopfst, sollst du danach nicht die Zweige absuchen; dem Fremden, der Waise und der Witwe soll es gehören. 21 Wenn du in deinem Weinberg Lese hältst, sollst du keine Nachlese halten. Dem Fremden, der Waise und der Witwe soll es gehören. 22 Und du sollst daran denken, dass du Sklave gewesen bist in Ägypten; darum gebiete ich dir, dass du so handelst.

    Deuteronomium 24, 19-22

    In biblischen Zeiten hatte die Menschen keine Möglichkeiten Einfluss auf die Ernte zu nehmen, sie waren den Einflüssen des Wetters gnadenlos ausgesetzt. So kommen in allen Religionen Götter vor, die den Jahreszyklus, das Wetter oder die Ernte repräsentieren. Im jüdischen Monotheismus wird Gott als göttlicher Bauern und als Schöpfer und Erhalter des natürlichen Lebens verehrt. Aus Dankbarkeit an den Einen Gott gab es einen Opferkult von Erstlingsfrüchten und -tieren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele jüdische Feste die Gott ehrten mit dem Ende der verschiedenen Ernten zusammenfällt. Der Einfluss der agrarischen Gesellschaft auf die Religion zeigt sich auch in der Darstellungen von Pflanzen z.B. Palmen und Granatäpfeln im Tempel und auf dem Gewand des Hohenpriesters. Ebenso wie Gott als Schöpfer gesehen wird sind auch sie Lebenssymbole, die immer wieder auch auf die Fruchtbarkeit der Pflanzen rekurieren soll. Ein praktisch-religiöser Aspekt hierbei war, dass in einer Zeit der Freude, nach harter Arbeit, dass das Volk immer die Güte Gottes vor Augen haben sollte, um so die Gnade Gottes als etwas gutes und erstrebenswertes zu sehen. So war zum Beispiel die Gerstenernte verbunden mit dem Fest der Erstlingsgarbe, die die Pessachwoche einleitet, das sieben Wochen später liegende Schavuot (Das Fest der Wochen) markierte das Ende der Weizenernte, während das Laubhüttenfest (Sukkot) und die Weinlese den Schluss des landwirtschaftlichen Jahres einleitete.

    9 Und der HERR sprach zu Mose: 10 Sprich zu den Israeliten und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und seine Ernte einbringt, sollt ihr die Erstlingsgarbe eurer Ernte dem Priester bringen. 11 Und er soll die Garbe vor dem HERRN hin und her schwingen, damit ihr Wohlgefallen findet. Am Tag nach dem Sabbat soll der Priester sie schwingen. 12 Und an dem Tag, an dem ihr die Garbe hin und her schwingen lasst, sollt ihr dem HERRN ein makelloses einjähriges Lamm als Brandopfer darbringen.

    Leviticus 23, 9-12

    9 Sieben Wochen sollst du zählen; wenn man zum ersten Mal die Sichel an den Halm legt, sollst du anfangen, sieben Wochen zu zählen. 10 Dann sollst du für den HERRN, deinen Gott, das Wochenfest feiern mit einer freiwilligen Gabe von deiner Hand, die du gibst, so wie der HERR, dein Gott, dich segnen wird.

    Deuteronomium 16, 9-10

Aspekt des Monats

Oktober 2018 - Bergpredigt

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Bergpredigt

    Das Evangelium nach Matthäus berichtet über eine Predigt, die Jesus Christus auf einem Berg hielt (Mt 5–7). Der Name des Bergs spielt keine Rolle. Er wird nicht genannt. Der Berg ist ein symbolischer Ort. Er erinnert an den Sinai, auf dem Moses die zehn Gebote empfangen hat. In dieser Predigt spricht Jesus über den Willen Gottes, die Beziehung der Menschen zu Gott und das menschliche Miteinander. Die Bergpredigt beinhaltet auch die Seligpreisungen und das Unser Vater.

    Bibelkontext: Die Einleitung zur Bergpredigt

    1 Als er nun die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. 2 Und er tat seinen Mund auf und lehrte sie:

    Seligpreisungen

    3 Selig die Armen im Geist - ihnen gehört das Himmelreich.
    4 Selig die Trauernden - sie werden getröstet werden.
    5 Selig die Gewaltlosen - sie werden das Land erben.
    6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit - sie werden gesättigt werden.
    7 Selig die Barmherzigen - sie werden Barmherzigkeit erlangen.
    8 Selig, die reinen Herzens sind - sie werden Gott schauen.
    9 Selig, die Frieden stiften - sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.
    10 Selig, die verfolgt sind um der Gerechtigkeit willen - ihnen gehört das Himmelreich.
    11 Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und euch das Ärgste nachsagen um meinetwillen und dabei lügen.
    12 Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn im Himmel ist gross. Denn so haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.

    Matthäus 6, 1-12

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

    Bitte hier klicken!

Sitemap

Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz EKBO Marke