Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Internationale Gebetswoche

Brandenburg 13.-20.01.2019

Das Thema der Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz vom 15.-21.01.2018 ist dieses Jahr: "Einheit leben lernen".

  • Gesangbuchkreuz
  • Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz

    Über das diesjährige Thema: Einheit leben lernen.

    Die Einheit der Jünger Jesu ist das Thema der Evangelischen Allianzbewegung weltweit. Das längste von Jesus übermittelte Gebet in Johannes 17 thematisiert die Einheit. Jesus weiß, dass die Einheit seiner Jünger nicht selbstverständlich ist, sondern, dass darum gekämpft werden muss. Dieses Thema ist das Thema 2019 der Gebetswoche.

    Über die Gebetswoche

    Einmal im Jahr steht eine ganze Woche im Zeichen des Gebets. Jedes Jahr mit einem neuem Thema, dass von den Geschwistern aus der ganzen Welt vorgeschlagen wird. Schon seit 1847 wird diese Gebetswoche begannen und in Deutschland findet sie an etwa 1100 Orten statt. Auch in unseren Gemeinden wollen wir mit Themenschwerpunkten diesen Geist fortsetzen.

    Über die Evangelische Allianz

    "Die Evangelische Allianz in Deutschland versteht sich als ein Bund von Menschen, die an Jesus Christus glauben, die verschiedenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gruppen angehören" und die für "die Einheit der Christen, für gemeinsames Beten, für gemeinsames Vertrauen auf Gottes Wort, für gemeinsames Bezeugen des christlichen Glaubens, für gemeinsame Zeitansagen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf der Basis des christlichen Glaubens" stehen. Quelle: Imagebroschüre. DEA. Seite 5.

Losung des Monats

Januar 2019

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

Genesis 9,13

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2019

    Suche Frieden und jage ihm nach!

    Psalm 34,15

    Bibelkontext: Psalm 34

    1 Von David, als er sich vor Abimelech wahnsinnig stellte und dieser ihn fortjagte und er wegging.
    2 Ich will den HERRN preisen allezeit, immer soll sein Lob in meinem Munde sein.
    3 Meine Seele rühme sich des HERRN, die Gebeugten sollen es hören und sich freuen.
    4 Erhebt den HERRN mit mir, und lasst uns alle seinen Namen ehren.
    5 Ich suchte den HERRN, und er hat mich erhört, von allen meinen Ängsten hat er mich befreit.
    6 Die auf ihn blicken, werden strahlen, ihr Angesicht soll nicht zuschanden werden.
    7 Da ist ein Elender, der rief, und der HERR hat es gehört, aus allen seinen Nöten hat er ihm geholfen.
    8 Der Bote des HERRN lagert sich um die, die ihn fürchten, und er rettet sie.
    9 Spürt und seht, wie gütig der HERR ist. Wohl dem, der bei ihm Zuflucht sucht.
    10 Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen, denn die ihn fürchten, leiden keinen Mangel.
    11 Löwen mögen darben und hungern, denen aber, die den HERRN suchen, fehlt nichts Gutes.
    12 Kommt, ihr Söhne, hört mir zu, Furcht des HERRN will ich euch lehren.
    13 Wer begehrt das Leben, wer will glückliche Tage sehen?
    14 Hüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor trügerischer Rede.
    15 Meide das Böse und tue das Gute, suche Frieden und jage ihm nach.
    16 Die Augen des HERRN sind bei den Gerechten und seine Ohren bei ihrem Schreien.
    17 Das Angesicht des HERRN steht gegen die, die Böses tun, um ihr Andenken zu tilgen von der Erde.
    18 Schreien die Gerechten, hört es der HERR, und er befreit sie aus all ihrer Not.
    19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens, hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.
    20 Zahlreich sind die Leiden des Gerechten, doch aus allem befreit ihn der HERR.
    21 Er behütet alle seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen.
    22 Den Frevler wird das Unheil töten, und die den Gerechten hassen, werden es büssen.
    23 Der HERR erlöst das Leben seiner Diener, und keiner wird es bereuen, der Zuflucht sucht bei ihm.

    Thema: Sehnsucht nach Frieden (Über die Jahreslosung 2019)

    von Meike Waechter

    Ich sehne mich nach Frieden. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich die Bilder der hungernden Kinder im Jemen sehe. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von geschlagenen Frauen und missbrauchten Kindern höre. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von den vielen ungelösten Konflikten lese. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, in der es so viel Gewalt, Krieg und Unfrieden gibt.

    Aber der 34. Psalm spricht nicht vom Sehnen, sondern vom Suchen. Nicht: Sehne dich nach Frieden! Sondern: Suche Frieden!

    Wer sucht, muss sich bewegen. Wer sucht, muss aufstehen. Wer sucht, muss aufmerksam sein, muss die Augen offen halten, muss genau hingucken, muss sorgfältig sein und gründlich. Suche den Frieden, dort wo Gewalt, Krieg oder Unfrieden herrschen in der Ferne und auch in der Nähe! Das heißt: Bewege dich auf der Suche nach dem Frieden! Steh auf! Sei aufmerksam! Halte die Augen offen! Gucke genau hin! Sei sorgfältig und gründlich! So geht Suchen.

    Der 34. Psalm spricht nicht nur vom Suchen, sondern auch vom Jagen: Jage dem Frieden nach! Wer jagt, muss sich bewegen. Wer jagt, muss sein Ziel im Blick behalten und darf es nicht aus den Augen verlieren. Jage den Frieden, dort wo Gewalt, Krieg oder Unfrieden sind! D.h.: Verliere dein Ziel, nämlich den Frieden, nicht aus dem Blick, egal, was um dich herum geschieht.

    Ich sehne mich nach Frieden, im Jemen, in Berlin und überall. Aber ich merke auch, dass der ersehnte Frieden sich von mir entfernt. Die Sehnsucht nach Frieden beinhaltet noch keine Bewegung, keine Aufmerksamkeit, keine Sorgfalt. Ich verliere den Frieden aus dem Blick. Aber gesucht und gejagt bleibt der Frieden im Focus. Den Frieden suchen und jagen, heißt, aufmerksam hinzuschauen, was in welcher Situation nötig ist. Den Frieden suchen und jagen, heißt, das Ziel vor Augen zu haben, auch wenn es Rückschläge gibt. Den Frieden suchen und jagen, heißt, Konflikte zu lösen, Gewalt zu verhindern, Versöhnung zu fördern. Den Frieden suchen und jagen heißt, aktiv zu sein.

    Ich wünsche der Welt für das neue Jahr, dass sich nicht nur viele Menschen nach Frieden sehnen, sondern dass sie aufstehen, die Augen offen halten und den Frieden suchen und ihm nachjagen, so dass Gewalt, Krieg und Unfrieden in der Nähe und in der Ferne ein Ende haben

    Meike Waechter

    Quelle: Quelle: Die Hugenottenkirche. Januar 2019. Meike Waechter.

  • Gottes Bund mit Noah

    1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde. 2 Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere der Erde und über alle Vögel des Himmels. Mit allem, was auf dem Erdboden kriecht, und mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hand gegeben. 3 Alles, was sich regt und lebt, soll eure Nahrung sein. Wie das grüne Kraut übergebe ich euch alles. 4 Nur das Fleisch, in dem noch Blut und Leben ist, dürft ihr nicht essen. 5 Euer eigenes Blut aber will ich einfordern. Von allen Tieren will ich es einfordern, und von den Menschen untereinander will ich es einfordern. 6 Wer das Blut eines Menschen vergiesst, dessen Blut soll für den Wert des getöteten Menschen vergossen werden. Denn als Bild Gottes hat er den Menschen gemacht.7 Ihr aber, seid fruchtbar und mehrt euch, wimmelt auf der Erde und mehrt euch auf ihr. 8 Dann sprach Gott zu Noah und zu seinen Söhnen, die bei ihm waren: 9 Ich aber, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen 10 und mit allen Lebewesen, die bei euch sind, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren bei euch, mit allem, was aus der Arche gekommen ist, mit allen Tieren der Erde. 11 Ich will meinen Bund mit euch aufrichten: Nie wieder soll alles Fleisch vom Wasser der Sintflut ausgerottet werden, und nie wieder soll eine Sintflut kommen, um die Erde zu verderben. 12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und allen Lebewesen, die bei euch sind, für alle kommenden Generationen: 13 Meinen Bogen stelle ich in die Wolken. Der soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein. 14 Wenn ich nun Wolken heraufziehen lasse über der Erde und der Bogen in den Wolken erscheint, 15 dann will ich mich meines Bundes erinnern, der zwischen mir und euch besteht und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und nie wieder wird das Wasser zur Sintflut werden, um alles Fleisch zu verderben. 16 Und wenn der Bogen in den Wolken steht, will ich ihn ansehen, um mich des ewigen Bundes zu erinnern zwischen Gott und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, die auf Erden sind. 17 Und Gott sprach zu Noah: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich aufrichte zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist.

    Genesis 9,1-17

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Rätsel des Monats

Janaur 2019 - Spezial Doppelrätsel

(1)Kurier und professioneller Deuter von Visionen wird auf präkere Mission zu einer jungen Frau entsandt, die sich mehr über seinen Sprachduktus als über ihn wundert. Nachdem er ihr die Nachricht überbracht und die daraus erwachsenen Konsequenzen erleutert hat, fragt sie sich wie sie dies mit den Traditionen und Riten ihrer Zeit in Einklang bringen soll. Dies leuchtet ihm ein und er verspricht ihr, dass man sich darum kümmern werde. (2) Der frisch vertraute der Frau erfährt nach Gelöbnis von den oben erwähnten Konsequenzen. Archaische Riten raten zur Steinigung oder Bannung, aber im Traum wird ihm angeraten in diesem Falle die Tradition zu misachten. Dannach gibt es noch eheliches Happy End und familiäres Glück.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Dieses Mal ist es der Anfang der bekanntesten Geschichte von allen, und gleich zwei Mal, da es sich hierbei um ein Doppelrätsel handelt, dass heisst, finden sie die zwei gesuchten Bibelstellen(1+2).

  • Lösung

    (1) Die Ankündigung der Geburt Jesu

    Lukas 1, 26-38

    26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa mit Namen Nazaret gesandt, 27 zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann aus dem Hause Davids mit Namen Josef, und der Name der Jungfrau war Maria. 28 Und er trat bei ihr ein und sprach: Sei gegrüsst, du Begnadete, der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über dieses Wort und sann darüber nach, was dieser Gruss wohl zu bedeuten habe. 30 Und der Engel sagte zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott: 31 Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34 Da sagte Maria zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich doch von keinem Mann weiss? 35 Und der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das gezeugt wird, Sohn Gottes genannt werden. 36 Schau auf Elisabet, deine Verwandte, auch sie hat einen Sohn empfangen in ihrem Alter; und dies ist der sechste Monat für sie, die doch als unfruchtbar galt. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Da sagte Maria: Ja, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast! Und der Engel verliess sie.

    (2) Die Geburt Jesu

    Matthäus 1,18-24

    18 Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt. Noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte es sich, dass sie schwanger war vom heiligen Geist. 19 Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blossstellen wollte, erwog, sie in aller Stille zu entlassen. 20 Während er noch darüber nachdachte, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn was sie empfangen hat, ist vom heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden retten. 22 Dies alles ist geschehen, damit in Erfüllung gehe, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: 23 Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben. Das heisst: ‹Gott mit uns›. 24 Als Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Er erkannte sie aber nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er gab ihm den Namen Jesus.

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2008.

Worte des Monats

Januar 2019

Ich sehne mich nach Frieden. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich die Bilder der hungernden Kinder im Jemen sehe. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von geschlagenen Frauen und missbrauchten Kindern höre. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von den vielen ungelösten Konflikten lese. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, in der es so viel Gewalt, Krieg und Unfrieden gibt.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Sehnsucht nach Frieden (Über die Jahreslosung 2019)

    Dieses Mal von Meike Waechter

    Ich sehne mich nach Frieden. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich die Bilder der hungernden Kinder im Jemen sehe. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von geschlagenen Frauen und missbrauchten Kindern höre. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, wenn ich von den vielen ungelösten Konflikten lese. Ich sehne mich nach Frieden in unserer Welt, in der es so viel Gewalt, Krieg und Unfrieden gibt.

    Aber der 34. Psalm spricht nicht vom Sehnen, sondern vom Suchen. Nicht: Sehne dich nach Frieden! Sondern: Suche Frieden!

    Wer sucht, muss sich bewegen. Wer sucht, muss aufstehen. Wer sucht, muss aufmerksam sein, muss die Augen offen halten, muss genau hingucken, muss sorgfältig sein und gründlich. Suche den Frieden, dort wo Gewalt, Krieg oder Unfrieden herrschen in der Ferne und auch in der Nähe! Das heißt: Bewege dich auf der Suche nach dem Frieden! Steh auf! Sei aufmerksam! Halte die Augen offen! Gucke genau hin! Sei sorgfältig und gründlich! So geht Suchen.

    Der 34. Psalm spricht nicht nur vom Suchen, sondern auch vom Jagen: Jage dem Frieden nach! Wer jagt, muss sich bewegen. Wer jagt, muss sein Ziel im Blick behalten und darf es nicht aus den Augen verlieren. Jage den Frieden, dort wo Gewalt, Krieg oder Unfrieden sind! D.h.: Verliere dein Ziel, nämlich den Frieden, nicht aus dem Blick, egal, was um dich herum geschieht.

    Ich sehne mich nach Frieden, im Jemen, in Berlin und überall. Aber ich merke auch, dass der ersehnte Frieden sich von mir entfernt. Die Sehnsucht nach Frieden beinhaltet noch keine Bewegung, keine Aufmerksamkeit, keine Sorgfalt. Ich verliere den Frieden aus dem Blick. Aber gesucht und gejagt bleibt der Frieden im Focus. Den Frieden suchen und jagen, heißt, aufmerksam hinzuschauen, was in welcher Situation nötig ist. Den Frieden suchen und jagen, heißt, das Ziel vor Augen zu haben, auch wenn es Rückschläge gibt. Den Frieden suchen und jagen, heißt, Konflikte zu lösen, Gewalt zu verhindern, Versöhnung zu fördern. Den Frieden suchen und jagen heißt, aktiv zu sein.

    Ich wünsche der Welt für das neue Jahr, dass sich nicht nur viele Menschen nach Frieden sehnen, sondern dass sie aufstehen, die Augen offen halten und den Frieden suchen und ihm nachjagen, so dass Gewalt, Krieg und Unfrieden in der Nähe und in der Ferne ein Ende haben

    Meike Waechter

    Quelle: Quelle: Die Hugenottenkirche. Januar 2019. Meike Waechter.

Aspekt des Monats

Januar 2019 - Dreifaltigkeit

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Dreifaltigkeit

    Der christlichen Theologie zufolge ist Gott drei Personen, die wesensgleich sind. Es sind Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dies bezeichnet man als Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder Trinität.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

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