Veranstaltungen

 

Konzertsommer

 

23.06-15.09. Schlosskirche Köpenick, Schlossplatz

 

Die Konzertreihe "Sommerkonzerte in der Schlosskirche Köpenick" ist eine feststehende Institution seit Jahren. Viele spannende Konzerte durften wir über die Jahre genießen, und auch in diesem Jahr ist von Von Purcell bis Poulenc für Jeden etwas dabei. Kommen Sie vorbei und genießen sie feinste Musik mit aufregenden Künstlern. Am Ausgang wird bei allen Konzerten um einen freiwilligen Beitrag von 6,- bis 10,- Euro zur Finanzierung weiterer Konzerte gebeten.

Termine:

Musik für Blechbläsertrio

Sonntag 23.06., 17 Uhr

Werke von Arcangelo Corelli, Johann Sebastian Bach, Francis Poulenc und Václav Nelhýbel. Mit Mai Takeda an der Trompete, Aki Yamauchi am Horn und Ferdinand Hendrich an der Posaune. Blechblasinstrumente überschreiten vielleicht mehr noch als andere Instrumente Länder- und Stilgrenzen. Auch sind sie in allen Epochen zu Hause - eine Motette aus dem sechzehnten Jahrhundert gelingt ihnen genauso mühelos und klanglich überzeugend wie populäre Musik mit Rhythmus und Groove. Das japanisch-deutsche Blechbläsertrio widmet sich seit seiner Gründung im Sommer 2018 der Entdeckung der Musik für diese Besetzung. Das Ensemble spielt sowohl Bearbeitungen als auch Originalkompositionen für Trompete, Waldhorn und Posaune.

"Geh aus mein Herz und suche Freud"

Sonntag 21.07., 17 Uhr

Werke von Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Andreas Willscher. Mit Christopher Wisniewski an der Orgel. Dietrich Buxtehude und seinem Schüler Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach (der den mehr als 400 Kilometer langen Weg von Arnstadt nach Lübeck zu Fuß zurücklegte und seinen Bildungsurlaub bei Buxtehude eigenmächtig und erheblich verlängerte) und Felix Mendelssohn-Bartholdy, der im 19. Jahrhundert die Bach-Renaissance einleitete, also ganz klassischer Orgelmusik, stehen in diesem Programm Werke des Zeitgenossen Andreas Willscher gegenüber: Variationen über das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ versetzen in Sommerstimmung, und mit dem Zyklus „Terrarium“ können Sie erleben, wie eine Kragenechse, ein Kaktus oder eine Vogelspinne auf der Orgel klingen.Werke von Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Andreas Willscher

"Empfindsam bis Galant" vom Barock zur Klassik

Sonntag 25.08., 17 Uhr

Sonaten von Johann Sebastian Bach und Söhnen, Jacob Friedrich Kleinknecht und Friedrich Benda. Mit Darja Großheide an der Traversflöte und Sabine Erdmann am Cembalo. Der Wechsel vom Barock zur Klassik kam nicht plötzlich. Eine ganze Generation von Musikern, darunter die Söhne Johann Sebastian Bachs, macht sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf die Suche nach Ausdrucksformen, die dem neuen Zeitgeist der Aufklärung entsprechen. Zeiten des Übergangs sind immer besonders spannend, weil Neues experimentiert wird, manches wird weiterverfolgt, anderes bleibt einmalig. Die Sonaten für Flöte und obligates Cembalo zeigen ein Stück dieses Weges vom Barock in die Klassik - die Rolle des Cembalos ändert sich, aus dem Begleitinstrument Cembalo wird ein Gesprächspartner. Es ist die Zeit der sogenannten "galanten" Musik, in der sich idealerweise zwei gebildete Leute angeregt miteinander unterhalten. Carl Philipp Emanuel steigert diesen Begriff der „galanten“ Musik in den „empfindsamen“ Stil, in dem der Musiker nun auch seinen persönlichen Gefühlen Ausdruck verleiht.

Back Trios zu Zweit

Sonntag 15.09., 17 Uhr

Werke von Johann Sebastian Bach. Mit Clemens Goldberg am 5saitigen Barockcello und Martin Knizia am Cembalo und der Orgel.Aus der Not kann eine Tugend werden: eine Flöte, eine Geige und Johann Sebastian Bach waren zum Spielen von Trios verabredet, aber einer konnte nicht. Was machte Johann Sebastian Bach? Eine Melodiestimme übernahm der geniale Musiker natürlich selbst zu seiner Bassstimme, und so konnte man zu zweit Trios spielen. Die Idee gefiel Bach so gut, dass er Trios zu Sonaten für zwei Spieler verfasste, und es entstanden - freilich in anderer Besetzung - die Sonaten für Viola da Gamba und Cembalo, die im Mittelpunkt des Programms stehen. Auch Cellisten spielen diese Sonaten gern, sie liegen aber für ein heutiges Cello etwas unbequem. Daher ist es praktisch, einfach ein 5saitiges Cello mit einer hohen E-Saite zu verwenden. Eine Triosonate für Orgel sowie Sätze aus der 6. Suite für Violoncello solo ergänzen das Programm.